Bitter – ein vergessener Geschmack wird wiederentdeckt

Bittere Lebensmittel erleben zurzeit eine Renaissance – darunter sind auch viele wild wachsende Pflanzen. Denn Bitterstoffe bereichern und vervollkommnen nicht nur das Geschmacksspektrum vieler Gerichte, sie wirken auch appetitanregend und verdauungsfördernd.

Artischocken
Bildlegende: Bittere Lebensmittel wie Artischocken feiern ein Comeback. colourbox

So unterschiedlich Artischocken, Cima di Rapa, Chicorée, Federkohl, Löwenzahn, Karden, Oliven und Radicchio auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie enthalten allesamt Geschmack prägende Bitterstoffe.

Generell ist die Bitterkeit jene Geschmacksrichtung, die bei uns am wenigsten geschätzt wird. Doch jetzt wird sie als zusätzliche Geschmacksdimension (wieder)entdeckt, die vielen Gerichten zu Raffinesse und Eigenständigkeit verleiht.

Im soeben erschienenen Buch «Bitter: Der vergessene Geschmack» lotet Manuela Rüther die kulinarischen Möglichkeiten der Bitterkeit mit Hintergrundinformationen und zahlreichen interessanten Rezepten aus.

Manuela Rüther: Bitter: Der vergessene Geschmack. Von Artischocke bis Zichorie. Rezepte für Gesundheit und Genuss (AT Verlag).

Redaktion: Rudolf Trefzer