Châteauneuf-du-Pape

Der Châteauneuf-du-Pape stammt aus dem südlichen Rhonetal. Er gilt als typischer Festtagswein, ist aber ein bisschen in Vergessenheit geraten.

Ein Weinglas mit Rotwein drin.
Bildlegende: Ein Châteauneuf-du-Pape kann bis zu 13 verschiedene Traubensorten vereinen. Colourbox

Der Name Châteauneuf-du-Pape geht auf das 14. Jahrhundert zurück, als die Päpste ihren Sitz in Avignon hatten. Papst Johannes XXII. liess zwischen 1318 und 1333 auf einer Anhöhe nördlich von Avignon ein neues Schloss als Sommerresidenz erbauen und ausgedehnte Weinberge anlegen.

Haupt-Traubensorte ist Grenache

Ein Châteauneuf-du-Pape kann aus bis zu 13 verschiedenen Traubensorten hergestellt werden. Neben den im Süden Frankreichs verbreiteten roten Sorten Grenache, Mourvèdre, Syrah und Cinsault und drei weiteren roten Varietäten gehören auch sechs weisse Sorten dazu, darunter Roussanne und Picpoul.

Die Hauptsorte ist aber die ursprünglich aus Spanien stammende Grenache, mit der rund 60 Prozent der 3200 Hektaren der Appellation bestockt sind.

So schmeckt der Châteauneuf-du-Pape

Ein Châteauneuf-du-Pape ist der Inbegriff eines vollmundigen Weines. Gute Vertreter sind aber nie plump und alkoholisch, sondern immer auch finessenreich. Sie vermögen in Würde zu altern.

In der Jugend zeigen sie Aromen von reifen Früchten, Gewürzen und auch florale Noten. Später können noch feine Anklänge von Tabak und Pilzen dazukommen.

Mit anderen Worten: Sie passen bestens zu geschmorten und gebratenen Fleisch- und Wildgerichten, aber auch zu kräftig gewürzten Eintöpfen.

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Rudolf Trefzer