Das kleine Zwiebel-ABC

Zwiebel ist nicht gleich Zwiebel. Die Zwiebeln unterscheiden sich in Form, Farbe und Grösse, aber auch in Geschmack und Schärfe.

Verschiedene Zwiebeln.
Bildlegende: Rote Zwiebeln sehen in einer hellen Sauce nicht besonders hübsch aus. Colourbox

Gelb- und rotschalige Zwiebeln

Die bei uns weit verbreitete gelbe Küchenzwiebel ist der Allrounder. Sie ist meist etwas schärfer als die rotschalige Zwiebel. Während die gelbe Zwiebel immer passt, ist bei der rotschaligen wegen der Farbe Vorsicht geboten. Rote Zwiebeln sehen in einer hellen Sauce nicht besonders hübsch aus. In einem Salat allerdings lassen sich mit der rotschaligen Zwiebel attraktive Farbakzente setzen.

Schalotten

Sehr aromatisch sind Schalotten. Sie sind wegen ihres ausgeprägten Aromas und wegen ihrer pikanten Süsse sehr beliebt in der Küche. Ein weiterer Vorteil der Schalotte: Sie lässt sich sehr fein hacken. Dies macht sie zum absoluten Liebling der Gourmetköche. Einziger Nachteil: Die Schalotte besteht aus kleinen Teilzwiebeln und ist deswegen etwas aufwändiger zum Rüsten.

Frühlings- oder Bundzwiebel

Die Frühlings- oder Bundzwiebel wird jung geerntet, bevor die Zwiebel vollständig ausgebildet ist. Sie ist entsprechend mild im Aroma und passt samt dem Zwiebelgrün besonders gut in Salate und Dips.

Gemüsezwiebeln

Besonders mild sind die grossen, runden, weissen Gemüsezwiebeln. Grosse Exemplare können gut und gern 200 Gramm und mehr auf die Waage bringen. Sie eignet sich wegen ihres milden Aromas zum Roh-Essen und wegen ihrer Grösse und Form zum Füllen. Besonders gut schmeckt die milde Gemüsezwiebel auch in der Peperonata.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Maja Brunner