Datteln - das Brot der Wüste

Datteln stammen aus dem Vorderen Orient und werden dort schon seit Jahrtausenden kultiviert. Datteln sind wahre Energiebomben. Sie enthalten eine Menge Kohlenhydrate und gelten deshalb als Brot der Wüste.

Datteln auf einem Haufen.
Bildlegende: Datteln wachsen an der Dattelpalme. Diese trägt erst ab dem 10. Jahr Früchte. Colourbox

Wegen ihres hohen Zuckergehalts halten sich getrocknete Datteln lange und sie lassen sich gut transportieren. In Europa waren sie ein beliebtes, aber bis ins 19. Jahrhundert ein exklusives Fernhandelsgut.

Ihre Beliebtheit, ihre aromatische Süsse und ihre gute Haltbarkeit waren gewissermassen die Voraussetzungen, dass sie zusammen mit getrockneten Feigen zu idealen Zutaten für weihnachtliches Süssgebäck wurden.

Die süsse Frucht ist auch ein nahrhafter und schmackhafter Energiespender für zwischendurch und deshalb bei vielen Sportlern beliebt. Gut schmecken Datteln in Süssspeisen wie Müesli und Fruchtsalaten. Besonders passend sind sie in einem Orangensalat. Aber auch als Party-Fingerfood werden sie gerne serviert, etwa im Speckmantel oder halbiert und gefüllt mit Frischkäse oder pikantem Blauschimmelkäse.

Wie andere Trockenfrüchte können Datteln pikante Gerichte und Salate aromatisch verfeinern. Gut machen sie sich zudem in orientalischen Schmorgerichten zusammen mit Fleisch, Gemüse und Hülsenfrüchten.

Die Ballaststoffe, die in Datteln enthalten sind, sind für die Verdauung sehr gesund und werden nicht selten bei Verstopfung erfolgreich angewendet.

Redaktion: Rudolf Trefzer