Der Biber - Ostschweizer Chilbi-und Messe-Klassiker

Keine Chilbi, keine Herbstmesse ohne Zuckerwatte, Magenbrot, gebrannte Mandeln und Biber. Den Biber gibt es in verschiedensten Formen: gross, klein, rund, eckig oder etwas weniger klassisch - gar herzförmig.

Der Appenzeller Biber – ein Schweizer Gebäck aus Lebkuchen.
Bildlegende: Keystone

Ist das Gebäck mit Mandelmasse gefüllt, nennt man es Biber oder Biberli kommt es ohne Füllung daher, ist es ein Biberfladen.

Biber und Biberfladen sind typische Ostschweizer Spezialitäten und es gibt in St. Gallen oder in den beiden Appenzell kaum eine Bäckerei, die das Gebäck nicht im Angebot hätte.

Biberfladen gibt es schon lange. Schriftliche Quellen zeigen, so steht es im Inventar des Kulinarischen Erbes der Schweiz, dass im St. Gallischen schon im 15. Jahrhundert biberähnliche Gebäcke gebacken worden sind.

Von wo der Biber seinen Namen hat

Biber heisst der Biber nicht wegen seiner braunen Farbe, die an das Nagetier Biber erinnert. Der Begriff Biber kommt, so wird vermutet, vom lateinischen Ausdruck «piper» was Pfeffer und im Mittelalter auch ganz generell Gewürz bedeutete.


Buchtipp:

«Das kulinarische Erbe» der Schweiz, Echtzeit Verlag

Redaktion: Maja Brunner