Der richtige Mahlzeitenrhythmus

Heutzutage bestimmt oftmals die volle Agenda den Zeitpunkt der Mahlzeiten. Durch den unregelmässigen Essensrhythmus wird die Mahl-«Zeit» deshalb zunehmend relativ. Doch nicht nur, was wir essen, sondern auch wann und wie oft wir essen, beeinflusst unsere Gesundheit.

Ältere Menschen, die unter Appetitlosigkeit leiden, sollten kleinere Portionen, dafür häufiger über den Tag verteilt, zu sich nehmen.
Bildlegende: Ältere Menschen, die unter Appetitlosigkeit leiden, sollten kleinere Portionen, dafür häufiger über den Tag verteilt, zu sich nehmen. colourbox

Während über die Notwendigkeit und Anzahl von Zwischenmahlzeiten debattiert wird und sich bei dieser Frage auch kulturelle Unterschiede auftun, herrscht in wissenschaftlichen Kreisen vorwiegend Einvernehmen darüber, dass drei Hauptmahlzeiten pro Tag sinnvoll sind.

Doch wenn Hektik und Stress heutzutage immer mehr zunehmen und Flexibilität bei ständig wechselnden Arbeitszeiten gefordert wird, kommen in manchen Familien feste Essenszeiten oft zu kurz. Man isst, wenn man gerade Zeit hat und «snackt» sich spontan durch den Tag. Doch drei ausgewogene Mahlzeiten sollten es täglich mindestens sein, einige Experten raten auch zu fünf.

Welche Vorteile haben feste Mahl-Zeiten? Warum sind drei davon manchmal mehr als fünf? Und was gibt es bei Kindern, Schichtarbeitern und Senioren speziell zu bedenken? Marion Wäfler von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung gibt wertvolle Tipps.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Christine Schulthess