Die Geschichte des Picknicks

Wer glaubt, das Picknick sei eine Erfindung der Neuzeit, irrt. Sich im Freien zu verpflegen, hat eine lange Tradition. «A point» über Herkunft und Begriff des Picknicks.

Ein Kleinkind mit seinen Eltern auf der Picknick-Decke.
Bildlegende: Was gibt es Schöneres, als an einem schönen Sommertag draussen zu picknicken? Colourbox

Unsere fernen Vorfahren, die Jäger und Sammler, Ackerbauern und Hirten, haben ihre Mahlzeiten gezwungenermassen oft unter freiem Himmel eingenommen. Und wer mit dem Pferd oder zu Fuss längere Strecken zurücklegte, verpflegte sich ebenfalls nicht selten draussen.

Ein Picknick ist eine besonders kultivierte Art, sich im Freien zu verpflegen. Im 17. Jahrhundert etablierte es sich im französischen Adel als gesellschaftliches Sommerereignis. Besonders populär wurde das Picknick im 19. Jahrhundert in England, im so genannten Viktorianischen Zeitalter.

Aus dem 17. Jahrhundert stammt auch der Begriff «Picknick». Den meisten Quellen zufolge hat das Wort einen französischen Ursprung: Es setzt sich aus piquer für «aufpicken» und nique für «Kleinigkeit» zusammen.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Ruedi Trefzer