Die Quitte – Die letzte Sommerfrucht

Die Quitte wird seit über 4'000 Jahren kultiviert. Den alten Griechen galt sie als Göttergeschenk sowie als Symbol für Schönheit, Fruchtbarkeit und Liebe. In letzter Zeit ist sie ein Bisschen in Vergessenheit geraten, feiert jedoch zurzeit ein Comeback.

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Die Quitte entzieht sie sich dem schnellen Genuss, da man die bei uns wachsenden Sorten nicht roh essen kann und sie mit relativ viel Arbeitsaufwand verarbeiten muss.

Es gibt weltweit rund 200 Quittensorten. Bei uns ist aber nur ein halbes Dutzend von Bedeutung, wobei man zwischen Apfel- und Birnenquitten unterscheidet. Die Birnenquitten sind etwas milder und saftreicher als die härteren, herb-würzigen Apfelquitten. Die geschmacklichen Unterschiede sind jedoch nicht ausgeprägt.

Neben den klassischen Zubereitungen wie Marmelade, Gelee und Schnitzen lassen sich die Quitten auch zu köstlichen Chutneys und Süssspeisen verarbeiten. Zudem eignen sie sich zum Verfeinern von Sauerkraut oder einer Kartoffel-Rösti.

Redaktion: Rudolf Trefzer