Figurtechnisch gesunde Glace?

Rahmglace, Sorbet, eine Rakete oder Frozen Joghurt? Welche Glace ist bikinitechnisch die günstigste? «Prinzipiell ist keine Glace diättauglich», sagt die Ernährungsberaterin Helena Kistler. Aber gänzlich verzichten muss man im Sommer nicht. Im «À point» gibt sie ein paar gesunde Glace-Tipps.

Erdbeer-Glace
Bildlegende: Süsse Sünde: Glacegenuss gehört zum Sommer. Colourbox

Liest man die Kalorien-, Fett- und Zuckerangaben auf den Glaces im Kühlregal, dann herrscht Verwirrung. Eine Rakete hat gut 100 Kalorien, enthält aber 14 Gramm Zucker. «Das entspricht vier Würfelzucker», sagt Helena Kistler. Wichtig für den Glacegenuss im Sommer ist für die Ernährungsberaterin vielmehr die Menge: Eine Kugel Glace genügt oft. Und auch der Verzicht auf Toppings oder Rahm spart Kalorien.

Wie die Rakete zeigt, enthält Sorbet zwar wenig Fett, aber dafür viel Zucker. Bei der Rahmglace fallen Zucker und Fett buchstäblich ins Gewicht. Entscheidet man sich für eine Glace aus der Gelateria empfiehlt die Ernährungsberaterin den Becher, statt der kalorienhaltigen Waffel.

Frozen Joghurt, der Glace-Sommertrend, ist figurtechnisch sinnvoll, so die Expertin: «Am besten ganze Früchte oder pürierte Früchte unter ein ungezuckertes Joghurt rühren und gefrieren.» Und im Bikini macht man immer noch eine gute Figur.

Moderation: Mike La Marr, Redaktion: Regula Zehnder