«Fregola Sarda» - die unbekannte Pasta

Dem aufmerksamen Beizen-Gänger ist es bestimmt nicht entgangen: Seit kurzem bieten immer mehr Restaurants eine bis anhin in unsern Gefielden wenig bekannte Pasta-Spezialität an: Die «Fregola sarda».

Fregola handmade
Bildlegende: Fregola - überzeugt mit feinen Röstaromen und einem speziellen Biss SRF

«Fregola» ist eine traditionelle sardische Pasta aus Hartweizendunst und Wasser. Kleine Kügelchen, vergleichbar mit grobem Cousous aus der arabischen Küche.

Im Unterschied zum Couscous werden die «Fregola»-Kügelchen im Ofen geröstet und erhalten so das für die «Fregola» typische Röstaroma.

Fregola selbst gemacht

Heute wird die «Fregola» meist industriell hergestellt. Mit etwas Geschick und Geduld lassen sich die kleinen Kügelchen aber bequem auch zu Hause herstellen. Für eine kleine Portion «Fregola» einfach zwei Esslöffel Hartweizen–Griess und einen Löffel Wasser in eine Schüssel geben und dann das Gries von Hand im Kreis rühren. Die Hand dabei immer wieder mal ins Wasser tauchen und das Gries mit der befeuchteten Hand weiter im Kreis rühren, bis sich kleine Kügelchen bilden.

Typisches Röstaroma

Die «Fregola»-Kügelchen dann auf ein Blech geben und im Ofen bei ca. 50 Grad goldgelb rösten. Wie ganz gewöhnliche Pasta in Salzwasser «al dente» kochen. Traditionell wird «Fregola» an einem feinen Tomaten-Sugo mit «Vongole» (Herzmuscheln) serviert.

Fregola handgemacht in nur fünf Schritten

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Maja Brunner