Grüntee – Die muntermachende Alternative zum Kaffee

Kaffee ist der morgendliche Muntermacher par excellence. Doch es muss ja nicht immer Kaffee sein. Auch der aus der Teepflanze gewonnene Grüntee hilft einem am Morgen gut auf die Sprünge.

Teeplantage in China.
Bildlegende: Teeplantage in China. zvg

Der Grüntee wird wie der Schwarztee aus der Teepflanze gewonnen. Doch im Gegensatz zum Schwarztee werden beim Grüntee die gepflückten Blätter nicht fermentiert. Grüntee kommt heute vor allem aus China, Japan und einigen Provinzen Indiens. Über die Jahrhunderte hinweg haben sich viele Sorten herausgebildet, die sich im Geschmack zum Teil deutlich unterscheiden.

Bei der Zubereitung sind die Dosierung sowie die Qualität und die Temperatur des Wassers. Die Dosierung sollte so gewählt werden, dass der Tee nicht zu stark und nicht zu schwach ist. Ideal sind um die 15 Gramm pro Liter. Beim Wasser ist wichtig, dass dieses möglichst kalkarm ist. In Gegenden mit hohem Kalkgehalt empfiehlt es sich, das Wasser mit einem Wasserfilter zu enthärten.

Grüntee sollte man nicht mit kochendem Wasser aufgiessen. Bei der Aufgusstemperatur kommt es darauf an, ob es sich um einen kräftigen Tee handelt oder nicht. Kräftigere Sorten giesst man mit 75 bis 90 Grad heissem Wasser auf, mildere mit 60 bis 75 Grad. Ideal ist es, wenn man das Wasser zuerst aufkocht und dann abkühlen lässt.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Rudolf Trefzer