Gute und stimmungsvolle Beizen hat das Land!

Bären, Linde, Hirschen: So heissen die typischen Dorf- oder Landbeizen. Doch viele von ihnen gibt es nicht mehr. Oder sie haben austauschbaren Pizzerien oder Schnellimbisslokalen Platz gemacht. Aber die authentischen Beizen gibt es immer noch! Ein neuer Beizenführer hilft bei der Suche.

Auf einem Beizenschild steht «Hirschen».
Bildlegende: Bei den vorgestellten Beizen handelt es sich in der Regel um Lokale mit einer währschaften und bodenständigen Küche. Keystone

Eine richtige Beiz ist ein Lokal, in dem die Gastgeber mit Herzblut bei der Sache sind und ihren Gästen ein zweites Zuhause geben. Sie ist ein Ort, wo man sich trifft, wohin man spontan geht, etwas trinkt, schwatzt und vielleicht auch etwas isst. In eine Beiz geht man nicht nur, um zu konsumieren, sondern auch zum Kommunizieren.

Martin Jenni ist einer der besten Kenner der helvetischen Beizen- und Gastroszene. Die Beizen, die er in der fünften, vollständig aktualisierten Auflage seines Beizenführers «Cervelat und Tafelspitz» ausgewählt hat und vorstellt, haben eines gemeinsam: Alle Beizer und Beizerinnen sind sympathische, engagierte Gastgeber und Gastgeberinnen.

Bei den vorgestellten Beizen handelt es sich in der Regel nicht um Gourmetlokale, sondern um Lokale, deren Küche währschaft und bodenständig, aber immer reell und frisch ist.

Die Angaben zum Buch: Martin Jenni (Text) und Marco Aste (Fotos): «Cervelat und Tafelspitz. Einfach gut essen im Dorf, im Quartier und auf dem Land. 99 stimmungsvolle Beizen in der Schweiz.» (AT Verlag, fünfte, vollständig aktualisierte Auflage)

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Rudolf Trefzer