Haselnuss-Missernte in der Türkei trifft die Schweiz

Eine einzige Frostnacht Ende März hat in der Türkei, der weltweit grössten Haselnuss-Produzentin, einen grossen Teil der diesjährigen Haselnussernte vernichtet. Die Preise werden steigen. Ob es sich lohnt, jetzt noch Haselnussvorräte anzulegen, hören Sie in der Kochsendung «A Point».

Drei Haselnüsse am Haselstrauch.
Bildlegende: Haselnuss-Krise: Die Missernte in der Türkei bekommen wir auch in der Schweiz zu spüren. Colourbox

Die Türkei ist für 70 Prozent der weltweiten Haselnuss-Produktion verantwortlich. Die zu erwartende Missernte wird daher die Haselnusspreise empfindlich in die Höhe treiben. Die haselnussverarbeiteende Industrie wird die Haselnusskrise besonders empfindlich spüren: die Guetzli- und Schokoladeproduzenten. Auch der Hobbykoch bekommt sie zu spüren.

Die Preise für die Haselnuss-Säckli im Regal würden ansteigen, sagt Heini Schwarzenbach, Mitinhaber und Geschäftsführer des traditionsreichen Zürcher Kolonialwarenladens in Zürich. Und manch ein Hobbykoch wird möglicherweise zum Backen der Weihnachtsguetzli auf Mandeln oder Baumnüsse ausweichen.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Maja Brunner