Kaki – Vitaminreiche Winterfrucht

Die ursprünglich aus dem Fernen Osten stammende Kaki wird seit rund 100 Jahren auch in den mediterranen Gebieten Europas angebaut. Sie  ist eine typische Winterfurcht und wird auch bei uns immer beliebter.

Die Kaki gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. Sie wird in China seit über 2000 Jahren genutzt.
Bildlegende: Die Kaki gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. Sie wird in China seit über 2000 Jahren genutzt. colourbox

Die wichtigsten Kaki-Anbaugebiete sind der Ferne Osten (China, Japan, Korea), Südamerika und die USA, in Europa Italien und Spanien. Die Kakis werden hart und unreif geerntet. Erst wenn die orangen Früchte glasig glänzen und das Fruchtfleisch weich ist, kann man sie mit Genuss essen.

Bei nicht voll ausgereiften Kakis dominieren die pelzig-rauen Gerbstoffe den Geschmack. Diese verlieren sie während des Reifeprozesses und auch bei Frost. Um Kakis ausreifen zu lassen, sollte man sie draussen an der Kälte lagern. Oder einen Tag lang in den Tiefkühler legen.

Kakis isst man meistens roh, indem man die reifen Früchte halbiert oder viertelt, allenfalls mit etwas Likör übergiesst und auslöffelt. Gut schmecken sie auch in Kombination mit Vanilleeis oder mit Datteln, Bananen und Orangen. Und püriert lassen sich ausgezeichnete Crèmes, Sorbets, Eiscrèmes oder auch Konfitüren herstellen. Das sind alles Zubereitungen, die mit Zimt, Ingwer und Zitronensaft aromatisch abgerundet werden können.

Redaktion: Rudolf Trefzer