Kein Wimbledon ohne Erdbeeren und Pimm’s Cup

28 Tonnen Erdbeeren der Sorte Kentish Elsanta und über 7000 Liter flüssiger Rahm werden jeweils während Wimbledon gegessen. Und zwar direkt aus dem Plastikschälchen, das in etwa so aussieht, wie ein Glacé-Chübeli.

Erdbeeren.
Bildlegende: Die beliebteste Zwischenverpflegung in Wimbledon: Erdbeeren mit flüssigem Rahm. Colourbox

Die Beeren werden täglich frisch angeliefert und dann frühmorgens vor Ort in die Schälchen gepackt und in den Bars und Ess-Ständen auf dem ganzen Turnier-Gelände zum Verkauf angeboten.

Genau abgezählt und abgewogen

Je nach Grösse der Erdbeeren, die idealerweise ein Gewicht von je 12 oder 13 Gramm haben sollen, kriegt man für 2.70 Franken für 10 bis 12 Erdbeeren - ein nicht ganz billiger Spass. Und trotzdem sind die Erdbeeren sehr beliebt. Ihr Umsatz beläuft sich jährlich auf fast 500000 Franken.

Pimm's Cup gegen den Durst

Übrigens: Zu Wimbledon gehören nicht nur die zwingend weissen Dresses der Spieler, die Royal-Box der Königin oder eben die Erdbeeren mit flüssigem Rahm im Schälchen, sondern auch der inoffizielle Wimbledon Cocktail, der «Pimm's Cup» aus «Pimm's», Lemon-Soda, Gurke, Erdbeeren, Apfel und frischer Minze.


Und wer nicht ausschliesslich «Pimm's Cup» trinken und Erdbeeren essen will, für den gibts in Wimbledon traditionellerweise auch «Cornish Pasty», eine halbmondförmige mit Fleisch und Gemüse gefüllte kleine Pastete oder das «Dutchee», ein würziges Würstchen mit einem Brötchen.

Redaktion: Maja Brunner