Keine Hexerei – Glühwein selber machen

Vergessen Sie das süsse Gebräu, das Ihnen auf so manchem Weihnachtsmarkt für teures Geld ausgeschenkt wird. Machen Sie den heissen Wein für kalte Tage selber. Sie werden staunen wie einfach das geht und wieviel besser der Selbstgemachte Glühwein schmeckt.

Zwei Gläser mit selbstgemachtem weissem Glühwein.
Bildlegende: Weisser Glühwein - selbstgemacht schmeckt er erst richtig gut! SRF / Maja Brunner

Und so gelingt der Glühwein:

  • Wählen Sie einen roten oder weissen Wein von anständiger Qualität. Besonders gut eignen sich fruchtbetonte Rotweine, z.B. einen Côtes du Rhône oder einen Pinot noir. Machen Sie einen weissen Glühwein, dann fahren Sie gut mit einem Riesling, einem Grünen Veltliner oder mit einem Pinot blanc.
  • Zimt, Gewürznelken und Sternanis sind die klassischen Glühwein-Gewürze. Sehr gut passen aber auch Lorbeer, Vanille, Kardamom oder frischer Ingwer.
  • Hauchdünne Streifen Orangen- und Zitronenschale geben dem Glühwein ein fruchtiges Aroma. Unbedingt darauf achten, dass Sie nur die äusserste Schicht von der Schale abziehen. Das Weiss der Schale ist bitter!
  • Durch die Zugabe von Orangen-, Zitronen und allenfalls Apfelsaft wird Ihr Glühwein besonders fruchtig.
  • Verwenden Sie für Ihren Glühwein Rohrzucker statt weissen Zucker oder caramelisieren Sie den weissen Zucker, bevor Sie ihn dann mit Wein ablöschen.
  • Statt mit Zucker, lässt sich Glühwein auch mit Honig süssen.
  • Den Glühwein vor dem Erwärmen ein paar Stunden (oder über Nacht) ziehen lassen. So können sich die Aromen besser entfalten.
  • Ganz wichtig: Den Glühwein nicht kochen. Höchstens auf knapp 80 Grad erwärmen. Wird der Glühwein stärker erhitzt verflüchtigt sich der Geschmacksträger Alkohol.
  • Den Glühwein zügig konsumieren und nicht wieder und wieder erwärmen. Kippt die Farbe des Glühweins ins Bräunliche, hat schon ein Oxidationsprozess eingesetzt. Dieser wirkt sich negativ auf die Qualität des Glühweins aus.

Redaktion: Maja Brunner