Kochen mit Hanf

Hanfsamen.
Bildlegende: Nussig und knusprig - geröstete Hanfsamen. ZV

Nein, keine Bange: Wir backen und essen hier keine Hanf-Cookies. Und wir wärmen in diesem Zusammenhang auch keine Erinnerungen an angenehme (oder vielleicht auch weniger angenehme) Begleiterscheinungen auf.

Kochen mit THC-armem Hanf

Wir kochen selbstverständlich mit THC-armem Hanf. Diese in Vergessenheit geratene Kulturpflanze erlebt zur Zeit nämlich in der Küche ein kleines Revival. Dies nicht zuletzt dank den «Alpenpionieren». Das sind acht Hanf-Begeisterte, deren Ziel es ist, den Hanf wieder zurück in unsere Küchen zu bringen.
Eine davon ist die junge Bündner Spitzenköchin Rebecca Clopath. Sie ist begeistert vom nussigen Geschmack des Hanfs, von dessen Bekömmlichkeit und selbstverständlich von seiner vielseitigen Verwendbarkeit in der Küche. Mit Hanföl zum Beipiel, sagt sie, liessen sich feine Dressings machen. Aus Hanfmehl macht sie feines Brot oder aromatischen Teig für Wähen und Quiches und feines Brot

Der Hammer - Hanfnüsse auf Glacé

Aber auch der Anfänger in der Küche ist mit Hanf gut bedient, sagt Rebecca Clopath: Sie empfiehlt, das Zmorge-Müesli mit gerösteten Hanfnüssen aufzupimpen oder eine Handvoll davon über den Salat zu streuen. «Und unbedingt probieren», sagt Rebecca Clopath: «Geröstete Hanfnüsse als knuspriges Topping auf einem Bananen-Glacé. Das ist der absolute Hammer»!

Redaktion: Maja Brunner