Kubebenpfeffer – Mehr als nur eine Medizinalgewürz

Kubebenpfeffer ist die Heilpflanze des Jahres 2016. Doch diese bei uns wenig bekannte, würzige Pfefferart vermag auch in der Küche ihre nützliche Wirkung zu entfachen.

Kubebenpfeffer ganz nah.
Bildlegende: Kubebenpfeffer passt gut in Reisgerichte oder zu Fisch oder Fleisch. Colourbox

Der Kubebenpfeffer gehört zur Familie der Pfeffergewächse und ist somit verwandt mit dem echten Pfeffer.

Ursprünglich aus Java stammend, gelangte der Kubebenpfeffer über Venedig und Genua im 13. Jahrhundert nach Europa. Die gestielten Pfefferkörner sind ein wenig grösser als gewöhnliche Pfefferkörner und haben einen scharfen, leicht bitteren, eukalyptusähnlichen Geschmack.

Seit einigen Jahren erlebt der Kubebenpfeffer in der gehobenen Kreativgastronomie eine Renaissance, da er sehr gut zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu kräftigen Fleischgerichten und Gemüseeintöpfen passt. Zudem ist er Bestandteil von Gewürzmischungen wie etwa der nordafrikanischen Mischung Ras el Hanout.

Moderation: Mike La Marr, Redaktion: Rudolf Trefzer