Kulinarik-Messe Madrid Fusion: das Neueste aus der Küche

Drei Tage lang hat die Kulinarik-Messe «Madrid Fusion» gezeigt, wo es in der Spitzenküche lang geht. Neue Techniken, Essig in Flockenform oder essbare karamelisierte Olivensteine. Ob und wann diese Kulinarik-Trends auch in unsern Küchen ankommen, darüber lässt sich nur spekulieren.

Elena Arzak auf der Bühne.
Bildlegende: Erfolgsgekrönt: Die spanische Köchin Elena Arzak spricht in Madrid zum Publikum. Keystone

Vor grossem Publikum haben grosse Chefs wie der sehr erfolgreich in New York tätige Schweizer Daniel Humm oder die erfolgsgekrönte spanische Köchin Elena Arzak gekocht. Sie zeigen, was in der Spitzengastronomie heute Trend ist. So präsentieren sie ein eigens für ein bestimmtes Menü designtes Kochgeschirr. Darin gart das Gericht am Tisch vor den Gästen selbst fertig.

Wenige Teller mit viel Geschmack

Ein anderes Beispiel zeigte der erst 36-jährige Chef Dabiz Munoz aus Madrid. Er tischt nicht mehr eine Vielzahl von verschiedenen Gerichten auf, wie das in der Spitzengastronomie üblich ist. Er tischt nur ein paar wenige Teller auf. Auf diesen Tellern liegen dann aber Speisen, die im Mund wahre Geschmacksexplosionen auslösen.

Die «Madrid Fusion» liess aber nicht nur die Grossen der Gastronomie den Kochlöffel schwingen. Zu sehen waren auch neuste Techniken und Zutaten: Essig in Flockenform oder essbare karamelisierte Olivensteine beispielsweise.

Ob und wann diese Kulinarik-Trends auch in unsern Küchen ankommen, darüber lässt sich nur spekulieren.