Löwenzahn: Mehr als nur Kaninchenfutter

Der Löwenzahn ist als Wildkraut in ganz Europa heimisch. Doch vielerorts ist er als Unkraut und als Kaninchenfutter verpönt. Zu Unrecht! Denn nicht nur die gezackten Blätter, sondern auch die Blüten gelten als Delikatesse.

Blütenknospen.
Bildlegende: Delilkatesse Löwenzahn: Blütenknospen und die gelben Blüten kann man essen. Colourbox

Besonders gut schmecken die jungen, zarten Löwenzahnblätter, wenn man sie mit einer kräftigen Salatsauce würzt und mit einem gehackten Ei und knusprigen Brotcroutons anreichert. Natürlich kann man sie auch mit anderen Blattsalaten mischen oder fein geschnitten mit einem Kartoffelsalat oder einem Pastasalat kombinieren.

Wer Löwenzahnblätter kochen möchte, kann sie wie Spinat zubereiten. Auch als Suppe sind sie äusserst delikat. Dabei kocht man sie allein oder zusammen mit jungen Brennnesselblättern sowie mit Zwiebeln und Knoblauch in einer Gemüsebouillon, püriert alles und verfeinert die Suppe am Schluss nach Belieben mit Rahm.

Auch die Blütenknospen und die gelben Blüten kann man essen. In Olivenöl gebraten, schmecken die Blütenknospen ähnlich wie schwarze, auf griechische Art haltbar gemachte Oliven. Die Blüten kann man zu Löwenzahnhonig, Sirup oder Likör verarbeiten.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Rudolf Trefzer