Miso – Würzpaste mit Potential

Was für uns das Konfi-Brot zum Frühstück, ist für viele Japaner die Miso-Suppe. Damit startet man in Japan in den Tag. Und auch wir schlürfen beim Japaner zu Sushi gerne mal ein feines Miso-Süppchen.

Misopaste in Schälchen angerichtet. Daneben liegt eine Misopastenverpackung.
Bildlegende: Misopaste kann von unterschiedlicher Farbe sein. SRF

Miso ist eine Würzpaste. Hauptbestandteil der Paste sind weich gekochte und zerstampfte Sojabohnen. Diese werden mit einem Edelschimmelpilz und Salz versetzt und je nach Sorte mit Reis, Gerste oder andern Getreiden vermischt. Und dann ist Warten angesagt: Die Reifung und Fermentation des qualitativ guten Miso dauert nämlich gut und gerne mal einige Monate bis mehrere Jahre. Erst dann kommt das Miso auf den Tisch.

Übrigens: Miso braucht es nicht nur für die Miso-Suppe. Auch in Marinaden und Dressings macht sich die populäre Würzpaste aus dem Land der aufgehenden Sonne gut.

Da es in Japan die unterschiedlichsten Sojabohnen gibt, kann auch die Misopaste von sehr unterschiedlicher Farbe sein: Da gib ets ganz helle, hellbraun oder dunkelgelbe Pasten, aber auch solche die fast schwarz sind. Dunkle Pasten sind von kräftigerem Aroma und verfügen über einen höheren Salzanteil, als helle Miso-Pasten.

In einem gut verschlossenen Glas lässt sich Miso im Kühlschrank problemlos mehrere Monate aufbewahren.

Redaktion: Maja Brunner