Ohne Kimchi geht in der koreanischen Küche gar nichts

Europa hat in den letzten Jahren auch die koreanische Küche entdeckt. Seither ist Kimchi, sozusagen das Herz der koreanischen Küche, auch bei uns zunehmend ein Thema.

Südkoreanische Kimchi
Bildlegende: Verschiedene Kimchi, die im Rahmen der Olympischen Spiele serviert wurden. Keystone

Kimchi, das ist milchvergorenes Gemüse, das in Korea zu jedem Essen gereicht wird, genau so wie Reis und Suppe.

Kohl, Knoblauch und Kochugaru

Ganz klassisch macht man Kimchi aus Kohl, gibt Kochugaru dazu, koreanisches Chilipulver, Ingwer, Lauch, Knoblauch, Rettich, Fischsauce, Zucker und Salz. An die 100 Gramm Kimchi essen Koreanerinnen und Koreaner im Schnitt pro Tag und wer etwas auf sich hält, macht sein Kimchi gerne auch selber. Das Zubereiten von Kimchi hat in Korea eine lange Tradition und ist für viele Familien auch ein wichtiger gesellschaftlicher Anlass. So kommen im Spätherbst häufig ganze Familien, Nachbarn und zum Teil auch ganze Dörfer zusammen um gemeinsam Kimchi für den Wintervorrat zuzubereiten.

UNESCO-Weltkulturerbe

Übrigens: Seit 2013 gehört Kimchi, beziehungsweise die Zubereitung und das Teilen des Kimchi zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe. Seit 2015 steht auch das häufig etwas hellere und mit weniger Chili zubereitete nordkoreanische Kimchi auf der langen Liste des immateriellen Weltkulturerbes.

Wir haben Ihnen unten ein Rezept aus dem Buch «Kimchi, die Seele der Koreanischen Küche» (Edition Fackelträger) bereit gestellt. Probieren Sie es aus!

Autor/in: Maja Brunner, Moderation: Dani Fohrler