Raclette – der cremig-schmelzende Klassiker aus dem Wallis

Raclette hat im Wallis eine lange Tradition – und wird dort auch im Sommer gerne gegessen.

Ein Teller mit geschmolzenem Raclettekäse und Kartoffeln, daneben stehen ein Weinglas und eine Pfeffermühle.
Bildlegende: Ob am Feuer oder im «Öfeli» geschmolzen – Raclette schmeckt. Keystone / A. della Valle

Der Name «Raclette» kommt von französisch «racler», was abstreichen oder abschaben bedeutet. Dies weist auf die ursprüngliche Form des Raclettes hin, für die halbe Käselaibe am Feuer erwärmt und die geschmolzene Käseschicht vom Laib abgeschabt wird. Der Name «Raclette» taucht im 19. Jahrhundert auf. Bereits 1574 ist hingegen schriftlich belegt, dass im Wallis am Feuer geschmolzener Käse gegessen wird.

Selbst eingelegtes Gemüse gegen die Raclette-Monotonie

Saures harmoniert perfekt mit dem geschmolzenen Käse. Eine sommerliche Alternative zu Cornichons und Silberzwiebeli: Selbst eingelegtes Gemüse ist köstlich und schnell gemacht, zum Beispiel die Randen-«Pickles» im untenstehenden Rezept. Sie setzen geschmacklich und optisch neue Akzente auf dem Raclette-Teller.

«Die chline Böse»: Der grosse Kampf der Jungschwinger

25 Jungschwinger, ein Ziel: «Die chline Böse» wollen ans Eidgenössische Schwingfest in Zug. Fünf Deutschschweizer Klubs vertreten ihre Region und stellen eine regionale kulinarische Spezialität vor – zum Beispiel der Schwingklub Oberwallis das Raclette. Das Publikum entscheidet, welcher Klub gewinnt und nach Zug reisen darf. Stimmen Sie zwischen dem 16. und dem 22. August online ab (siehe Link unten).

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Felicitas Flohr