Reisland Italien: Diese 4 Reissorten sollten Sie kennen

Italien ist nicht nur der grösste Reisproduzent Europas, sondern auch das Land, in dem eine Vielzahl eigenständiger Reissorten angebaut werden. Diese vier italienischen Reissorten sollte man kennen.

Reis in einer schwarzen Schale.
Bildlegende: Carnaroli: Die Reissorte bleibt über längere Zeit al dente und sämig. Jlastras/Wikimedia Commons
  • Vialone Nano: Hochwertige Sorte, die 1937 aus einer Kreuzung zwischen den Sorten Vialone und Nano hervorgegangen ist. Sie wird vor allem im Gebiet um Verona angebaut. Findet für die Zubereitung von Risotti Verwendung. Cremig im Gaumen.
  • Baldo: Noch nicht sehr bekannte Sorte aus dem Jahre 1977, die sich jedoch wachsender Beliebtheit erfreut. Wird vor allem im Piemont und im Gebiet um Pavia angebaut. Ergibt sämige Risotti. Auch für Suppen, Aufläufe und Reissalate geeignet.
  • Carnaroli: Kreuzung zwischen Vialone und Lencino aus dem Jahre 1945. War lange vom Aussterben bedroht. Seit Mitte der achtziger Jahre erlebt der Carnaroli eine Renaissance. Bleibt über längere Zeit al dente und sämig. Deshalb wird er vor allem in der Gastronomie für die Risottozubereitung sehr geschätzt.
  • Venere: Neue Sorte, die erst seit 1997 angebaut wird. Die länglichen, schwarzen Reiskörner gelangen als Naturreis in den Handel. Sie sind kochfest und haben einen knackigen Biss. Für die Zubereitung verschiedenster warmer und kalter Gerichte geeignet. Erfreut sich in der gehobenen Gastronomie zunehmender Beliebtheit.

Redaktion: Rudolf Trefzer