Rosa Pfeffer – Falscher Pfeffer mit Pfiff

Zwar erinnert der rosa Pfeffer in Grösse und Aussehen an die Körner der aus Indien stammenden Pfefferpflanze, doch ist er mit dieser nicht verwandt. Er gehört zur Gruppe der «falschen Pfeffer» und liegt zurzeit im Trend.

Früchte des Pfefferbaums
Bildlegende: Früchte des Pfefferbaums iStocks

Beim rosa Pfeffer handelt es sich um die körnigen Früchte des aus Südamerika stammenden Schinus-Baums. Es gibt sie getrocknet oder eingelegt. Die Beeren sind weich und lassen sich gut zerbeissen. Deshalb wird der rosa Pfeffer in der Küche meistens ganz verwendet. Ausser wenn er Bestandteil von Pfeffermischungen ist, ist davon abzuraten, den rosa Pfeffer in eine Pfeffermühle zu füllen. Er lässt sich nicht richtig mahlen und verklebt die Mühle.

Mit seinem mild-fruchtigen Geschmack, seiner verhaltenen Schärfe und seiner dezenten, von einer angenehmen Bitternote unterlegten Süsse kann er in der Küche mit einer grossen Palette von Speisen kombiniert werden.

So eignet sich rosa Pfeffer gut zum Würzen von Gemüse und Käse. Zusammen mit Olivenöl zu Fenchel oder Ziegenkäse: eine wahre Delikatesse! Gut macht er sich auch in Pastasaucen, in Risotti und mit oder ohne Peperoncini auf einer Pizza. Doch auch Fisch- und Fleischgerichten vermag er das gewisse Etwas zu verleihen. Und sogar Schokoladedesserts vermag er in wahre Delikatessen zu verwandeln.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Ruedi Trefzer