Schnecken: Delikatesse für Feinschmecker

Ob man in den Schnecken eine Delikatesse oder eine Ekelspeise sieht: Tatsache ist, dass Schnecken schon seit der Antike gegessen werden.

Schnecken mit grünen Kräutern gefüllt.
Bildlegende: Es gibt verschiedene Schneckenarten, die man essen kann. Colourbox

Menschen haben seit jeher praktisch alles gegessen, was nicht offensichtlich schädlich oder ungeniessbar ist. Warum also nicht auch Schnecken? Das mag für uns heute, da wir im Westen im Überfluss leben, vielleicht nicht mehr nachvollziehbar sein.

Doch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein war es auch bei uns nicht selbstverständlich, dass man jeden Tag satt wurde. Bei den Schnecken kommt noch dazu, dass sie nicht als Fleischspeise galten und deshalb auch während den Fastenzeiten gegessen werden durften.

Verschiedene essbare Schneckenarten

Es gibt verschiedene Schneckenarten, die man essen kann. Doch wenn von Schneckengerichten die Rede ist, handelt es sich im Allgemeinen um die Weinbergschnecke, die auch als Burgunder Schnecke bezeichnet wird.

Schnecken kann man zu einer Vielzahl von Speisen verarbeiten, so etwa zu Schneckensalat, Schneckensuppe, am Spiess gebratenen Schnecken und panierten Schnecken, aber auch zu Schnecken-Pasteten oder Schnecken-Ragouts.

Der Schnecken-Klassiker

Der unangefochtene Klassiker unter den Schneckengerichten sind die Escargots à la bourguignonne, Schnecken mit Kräuter-Knoblauch-Butter. Das erste Rezept dafür findet sich im Kochbuch von Marx Rumpolt «Ein new Kochbuch» aus dem Jahre 1581.

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Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Rudolf Trefzer