Stimmungsvolle Beizen – Ein neues Buch hilft bei der Suche

Bären, Rössli, Ochsen, Linde, Sternen, Schwert. So heissen sie, die typischen Dorf-, Land- und Quartierbeizen. Doch auch wenn viele von ihnen in den letzten Jahren gesichtslosen und austauschbaren Pizzerien oder Schnellimbisslokalen gewichen sind, gibt es sie noch immer. Die authentischen Beizen.

In die Land- oder Quartierbeiz geht man nicht nur zum Konsumieren.
Bildlegende: In die Land- oder Quartierbeiz geht man nicht nur zum Konsumieren. Keystone

Authentischen Beizen sind nicht immer einfach zu finden. Ein soeben erschienener Beizen-Führer hilft bei der Suche.

Eine richtige Beiz ist ein Lokal, in dem die Gastgeber mit Herzblut bei der Sache sind und ihren Gästen ein zweites Zuhause geben. Ein Ort, wo man sich trifft, wohin man spontan geht, etwas trinkt, schwatzt und vielleicht auch was isst. In eine Beiz geht man nicht nur, um zu konsumieren, sondern auch um zu kommunizieren.

Die 88 ausgewählten Beizen von Martin Jenni, einer der besten Kenner der helvetischen Beizen- und Gastroszene, haben eines gemeinsam: Alle Beizer und Beizerinnen sind sympathische, teils eigenwillige, knorrige, aber immer ehrliche Charakterköpfe. Und es werden keine im Mikrowellenofen aufgewärmte Fertiggerichte und kein Discounter-Frass aufgetischt. Es sind aber in der Regel keine Gourmetlokale. Die Küche ist währschaft und bodenständig, aber immer reell und frisch.

Buch:
«Cervelat und Tafelspitz. Einfach gut essen im Dorf, im Quartier und auf dem Land. 88 stimmungsvolle Beizen in der Schweiz.» Martin Jenni (Text) und Marco Aste (Fotos), erschienen im AT Verlag.

Redaktion: Rudolf Trefzer