Warum Gras gesund für uns ist

Was färbt unsere Smoothies grün? Meist Spinat, manchmal auch Salat, Kohl oder: Gras. Gras? Zum Beispiel Urdinkelgras vom Biohof von Klaus Böhler. Die Familie Böhler geniesst das Urdinkelgras frisch im Glas oder als Gewürz auf verschiedenen gekochten Gerichten.

Biobauer Klaus Böhler auf seinem Grasfeld.
Bildlegende: Biobauer Klaus Böhler auf seinem Gras-Feld: «Das Urdinkelgras schmeckt süsslich, würzig, lieblich und frisch.» SRF

Klaus Böhler bezeichnet sich als «legalen Gras-Lieferanten». Er baut aus eigenem Saatgut Urdinkel- und andere Gräser an und erntet regelmässig. «Wir haben immer Gras», sagt er schmunzelnd.

Urdinkel ist eine in der Schweiz gebräuchliche Marke, die alte Dinkelsorten verspricht. Wird dieser Dinkel so angebaut, dass er keine Körner macht, kann das Gras nach wenigen Tagen geerntet werden. Das Gras enthält im Gegensatz zum Korn kein Gluten.

«Ich kenne kein giftiges Gras»

Nach Recherchen des deutschen Max-Rubner-Instituts soll frisch geerntetes Urdinkelgras Eisen, Vitamin C und Zink enthalten. Für Biobauer Klaus Böhler ist aber die saftige, grüne Farbe wichtiger: Sie verspricht ein hohes Gehalt an Chlorophyll.

«Ich kenne kein giftiges Gras», sagt Klaus Böhler, «im Gegensatz zu Kräutern, da muss man mehr aufpassen. Wer also Lust auf Gras hat, muss lediglich schauen, dass dieses nicht gross gedüngt oder mit Pestiziden behandelt wurde.»

Die Familie Böhler geniesst das Urdinkelgras frisch im Glas oder als Gewürz auf verschiedenen gekochten Gerichten.

Ihren Urdinkelgrassaft machen sie so: Sie pressen den Saft aus dem Gras und mixen diesen mit Fruchtsäften und Früchten. Egal ob mit Apfelsaft, ein paar Stücken Banane oder Beeren – was grad im Haushalt zu finden ist.

Redaktion: wenb