Was ist «slow» an Slow Food?

Slow Food ist ein internationaler Non Profit-Verein, der 1986 als Antwort auf die rasante Ausbreitung des Fast Food und des damit einhergehenden Verlustes der Esskultur und Geschmacksvielfalt gegründet wurde. Vom 9.-11. November findet in Zürich zum zweiten Mal die Slow Food-Messe statt.

Schlemmen am Slow Food Market 2011
Bildlegende: Schlemmen am Slow Food Market 2011 Slow Food Schweiz

Heute ist Slow Food eine weltweite Bewegung und bindet mehr als 100'000 Personen in 130 Länder auf allen Kontinenten ein.

Slow Food stellt die Verbindung zwischen Ethik und Genuss dar - mit einem Wort: öko-Gastronomie. Slow Food fördert eine nachhaltige Landwirtschaft und Fischerei, eine artgerechte Viehzucht, das traditionelle Lebensmittelhandwerk sowie die Erhaltung der regionalen Geschmacksvielfalt.

Slow Food gibt dem Essen seine kulturelle Würde zurück, fördert die Geschmacksensibilität und kämpft für den Schutz der biologischen Vielfalt. Eine Tierrasse oder eine Pflanzenart zu bewahren, bedeutet die Umwelt sowie regionstypische Kost, schmackhafte Lebensmittel und nicht zuletzt Gaumenfreuden zu erhalten.

Ein kritischer Blick auf die Slow Food-Bewegung mit dem Gastrojournalisten Andrin Willi.

Moderation: Joschi Kühne, Redaktion: Christine Schulthess