Weckgläser – Die Gläser mit dem Erdbeer

In Deutschland werden sie meist nur «Einweckglas» genannt: Die Gläser ohne Gewind um eingekochte Speisen haltbar zu machen. Aber woher kommen sie? Wer produziert sie?

Weckgläser auf einem Haufen.
Bildlegende: Weckgläser - oder Einweckgläser, wie sie in Deutschland Umgangsprachlich genannt werden. ZVG

Erfunden hat die Weck-Gläser der Chemiker Rudolf Rempel aus Gelsenkirchen. Er hatte die Idee, Gläser zu entwickeln, mit glattgeschliffenen Rändern. Diese Gläser sollten ohne Gewinde, sondern lediglich mit Gummiringen und Blechdeckel verschlossen werden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts liess er seine Erfindung patentieren.

Wie kamen die Weck-Gläser zu ihrem Namen?

Zu den ersten Kunden gehörte der deutsche Unternehmer Johann Carl Weck. Er interessierte sich für die Gläser, die er jeweils in grossen Mengen bestellte. Johann Carl Weck übernahm dann das Patent. Der Grund: Er wollte den Anti-Alkoholiker und Vegetarier die Möglichkeit bieten, Früchte oder Gemüse zu konservieren ohne Alkoholzusatz.

Heute werden jedes Jahr über eine Million Weckgläser in die Schweiz importiert.

Redaktion: Sirio Flückiger