Weihnachtsguetzli: Wie gelingen die Klassiker noch besser?

Mailänderli, Zimtsterne, Brunsli – die Weihnachtsguetzli-Klassiker schlechthin. Jeder hat sie schon mal probiert, viele backen sie jedes Jahr wieder. Aber wie gelingen die Klassiker sicher immer? Fernsehköchin und Kochbuchautorin Annemarie Wildeisen hat die wichtigsten Tipps.

Ausgewallter Guetzliteig, Wallholz und Guetzliformen
Bildlegende: Mailänderliteig wird besser wenn man ihn von Hand knetet. colourbox

Etwas gilt für Annemarie Wildeisen für alle Weihnachtsguetzli: «Es macht Sinn, ein Blech nach dem anderen zu backen und nicht mehrere Bleche gleichzeitig in den Ofen zu stecken.» Das dauere zwar ein wenig länger, bei so kurzen Backzeiten lohne sich dies aber sehr.

Weitere Tipps von Annemarie Wildeisen

  • Mailänderli: Damit die Mailänderli butterzart werden, sollte man den Teig nicht mit der Maschine, sondern von Hand kneten. Sobald das Mehl im Teig ist, wird der Teig sonst zu klumpig. Mailänderli möglichst ohne viel Mehl auswallen, sondern lieber zwischen Backpapier auf einer Backmatte.
  • Zimtsterne: Damit die Glasur auf jeden Fall gelingt, sollte man die Zimtsterne nur ganz kurz im Ofen backen (einige Minuten bei 220 Grad) – nie mit Um- oder Heissluft und nur ein Blech nach dem anderen. So bleibt die Glasur schneeweiss und verfärbt sich nicht bräunlich. Sollte der Zimtsterne-Teig zu trocken sein, der Teig «brösmelig», dann gibt man einfach zwei, drei Kaffeelöffel kaltes Wasser dazu.
  • Brunsli: Wer die Brunsli gerne etwas feucht hat, bäckt sie nicht zu heiss (ca. 150 Grad, 10 Minuten) und gibt einen aufgeschnittenen Apfel in die Dose, so trocknen sie nicht aus.
  • Allgemein: Wer möchte, dass die Weihnachtsguetzli möglichst lange haltbar bleiben und ihren typischen Geschmack behalten, der bewahrt jede Sorte in einer eigenen Box auf.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Sandra Widmer