Wein aus dem Beton-Ei

Weine werden im Allgemein in Holzfässern oder in Edelstahlstanks gekeltert. Doch setzen innovative Winzer in letzter Zeit vermehrt auf eine neue Weinbehältnisse: die  Beton-Eier.

Ein Beton-Behälter zur Weinlagerung als Alternative zu Stahltanks oder Holzfässern. Hier: Keller von Cru de l'Hopital, Môtier (FR).
Bildlegende: Ein Beton-Behälter zur Weinlagerung als Alternative zu Stahltanks oder Holzfässern. Hier: Keller von Cru de l'Hopital, Môtier (FR). Siffert/weinweltfoto.ch

Beton-Eier werden von Winzern verwendet, die nach einer Alternative zu den traditionellen Weinbehältern, dem Holzfass und dem Stahltank, suchen. Die mannshohen Beton-Eier fassen 900 Liter und werden stehend gelagert. Die Beton-Eier sind ein Hommage an die Winzer der Antike.

Diese lagerten den Wein in grossen Tonamphoren. Gemeinsam ist den Tonamphoren und den Beton-Eiern, dass der Wein darin „atmen kann, d.h. dass kleinste Sauerstoffmengen in den Wein gelangen können und damit die harmonische Reifung des Weins fördern.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Rudolf Trefzer