Wie der Eistee in die Schweiz kam

Wer vor 1984 beim Einkaufen nach einer Packung Eistee im Kühlregal hätte greifen wollen, der hätte automatisch ins Leere gegriffen. Denn damals gab es in der Schweiz noch keinen Eistee zu kaufen. Wie er hierher kam, im «A point».

Eistee mit Dekoration.
Bildlegende: Auch er ist ein Stück amerikanische Kultur, das seinen Weg in die Schweiz fand: der Eistee. Colourbox

Industriell produzierten Eisttee gab es vor 1984 zwar in den USA, die Schweiz hingegen war diesbezüglich ein Entwicklungsland. Und aus Nordamerika kam denn auch die Idee in unser Land: von zwei Mitarbeitern der Nahrungsmittelfabrik Bischofszell.

Zuerst wurden die beiden von der Geschäftsleitung belächelt. Aber sie machten sich alsbald hinter die Entwicklung des ersten Eistees für den Schweizer Markt. Und dieser Eistee schlug 1984 ein wie eine Bombe. Schon bald mussten grössere und immer grössere Mengen hergestellt werden.

Der erste Eistee von damals ist heute ein Kultgetränk. 25 Millionen Liter werden heute jährlich produziert. Übrigens nach der gleichen Rezeptur wie damals.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Maja Brunner