Kenia

In den tierreichen Steppen Kenias bekommt eine junge Massai-Frau die Chance ihres Lebens: Mit etwas Glück kann sie ihrer Armut und ihren gesellschaftlichen Zwängen entfliehen.

Kenia liegt im Osten Afrikas und grenzt an Südsudan, Äthiopien, Somalia, Tansania, Uganda und den Indischen Ozean. Der Äquator verläuft genau durch den Masai Mara Nationalpark, einer der berühmtesten Safari-Destinationen der Welt.

Masai Mara ist Kenias tierreichstes Reservat. Der Name Masai Mara besteht zu einem Teil aus der Bezeichnung des in diesem Gebiet lebenden Volksstammes der Massai. Der zweite Namensteil «Mara» bedeutet «gepunktet» und bezieht sich auf die Landschaft der Savanne. Von oben betrachtet erscheinen die einzelnen Bäume wie Punkte.

Schätzungen zufolge zählen die Massai zwischen 500'000 und einer Millionen Menschen. In der traditionellen Rollenverteilung der Massai hat die Frau eine sehr untergeordnete Rolle. Oft werden ihnen von den Männern grundlegende Rechte wie Schulbesuch oder persönlicher Besitz verweigert.

Die SRF-Serie «Der Äquator – Breitengrad der Extreme» portraitiert in Kenia die junge Massai-Frau Mary Kiserian Naingissa. Sie stammt aus einem Dorf in den Oloolaimutie Hills in der Mara. Als eine der wenigen Massai-Frauen erhält sie die Chance einer Ausbildung zum Touristen-Guide. Schliesst Mary Kiserian die Ausbildung erfolgreich ab, kann sie auf ein unabhängiges und finanziell gesichertes Leben hoffen. Doch wird sie sich von den Traditionen ihres Stammes lösen können?

Für die «DOK»-Serie «Der Äquator – Breitengrad der Extreme» reiste Reporterin Sara Leuthold nach Kenia.

Mehr zum Thema