Aeschbacher Reprise: Unter der Gürtellinie

  • Donnerstag, 9. Juni 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 9. Juni 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 10. Juni 2016, 5:40 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 10. Juni 2016, 14:20 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 12. Juni 2016, 3:55 Uhr, SRF 1

Kurt Aeschbacher und seine Gäste schauen diesen Frühsommer zurück auf 15 Jahre «Aeschbacher»-Sendungen. Am 9. Juni widmet sich die «Aeschbacher Reprise» ganz und gar Themen und Gästen, die sich unter der Gürtellinie bestens auskennen.

Da wäre zum Beispiel Elfriede Vavrik. Damals – kurz vor Weihnachten 2010 bei ihrem Besuch in der Labor Bar – war die Dame aus Wien knapp achtzig Jahre alt. Mit ihrer erfrischenden Art über Sex im Alter zu berichten, verblüffte sie sogar Kurt Aeschbacher. Frank und frei erzählte sie, wie sie damals mit 79 bloss Schlaftabletten gegen ihre Schlafstörungen wollte. Doch statt der bunten Pillen verschrieb ihr der Arzt einen Liebhaber. Leicht irritiert habe sie sich ein Herz gefasst und ein Inserat aufgegeben. Und: oh Wunder – es meldeten sich über hundert potenzielle Liebhaber. Männer zwischen 40 und 50. Elfriede Vavriks Schlafstörungen waren bald kuriert.

Nackt wandern, das liebt Puistola Gröttenpösch. So oft wie möglich entflieht er dem Rummel der Stadt, um «füdliblutt» durch die Landschaft zu stapfen und Gipfel zu erklimmen. Just zum Start der Wandersaison machte er im Mai 2010 einen Abstecher in die Labor Bar.

Aber auch Maggie Tapert, die selbsternannte Hohepriesterin der Lust, kam vor sieben Jahren mit ihrem «Orgasmobil» bei Kurt Aeschbacher vorbei.

Nichts für schwache Nerven waren Lady Annetts Erzählungen über ihre Praktiken mit ihrer männlichen Kundschaft. Die Domina aus dem Wallis verwirklichte ihren «Mädchen»-Traum und eröffnete in Zürich ein Etablissement. Dort lagen ihr die Sklaven zu Füssen.

Ein Mann, der mit sehr viel Humor über seine nicht ganz einfache Krankheit im Darm sprach, ist Bruno Raffa. Der Colitis-ulcersosa-Patient berichtete mit sehr viel Witz und Charme, wie er mit dieser Krankheit den Alltag meistert.

Viel Wissen über den Darm hat Giulia Endres in ihr wunderbar süffig zu lesendes Buch «Darm mit Charme» verpackt. Kein Wunder, wurde Enders kurzweilige Darmfibel ein Topseller, der sich inzwischen in 36 Ländern bestens verkauft. Die junge Medizinstudentin erzählte bei «Aeschbacher» wie sie das Thema Darm eines Morgens beim Frühstücken mit einem Mitbewohner ihrer Wohngemeinschaft entdeckte. «Giulia, du bist doch Medizinstudentin. Wie geht kacken?», fragte dieser. Diese sehr direkte Frage veranlasste die junge Wissenschaftlerin, Genaueres über den Darm zu erfahren, ein völlig unterschätztes Organ, hochkomplex, das dem Menschen tagtäglich mehrere Male das Leben rettet.