Aeschbacher Spezial

Kurt Aeschbacher verlässt sein Studio und durchstreift die Winterlandschaft des Entlebuchs.

Unter freiem Himmel schlägt der Nomade sein Lager auf, wo ihm Wanderschäfer Ernst Vogel Einblick ins Hirtenleben gibt. Zu den beiden Weggefährten gesellt sich die Sopranistin Simone Kermes - Weltstar des barocken Klassikfaches. Arno Camenisch begeistert mit seinen Geschichten ein breites Publikum - am Lagerfeuer erzählt der preisgekrönte Schriftsteller in der kalten Winternacht Herzerwärmendes. Urs Klauser und Daniel Som schlagen ganz andere Töne an - die beiden Instrumentenbauer und Musiker beherrschen nämlich die Sackpfeife und die Drehleier wie niemand sonst.

Beiträge

  • Ernst Vogel

    Vor wenigen Wochen ist der Entlebucher mit seinen 700 Schafen, den zwei Eseln und drei Hunden zur jährlichen Winterwanderung aufgebrochen. Schneefall, Kälte, unwegsames Gelände, verletzte Tiere - der Wanderschäfer muss stets auf der Hut sein. Das romantische Bild des Hirten zerbricht, wenn man dem Tagewerk des Schäfers folgt und wie Kurt Aeschbacher auf dem weiten Feld tatkräftig den Hütejungen stellt.

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  • Urs Klauser & Daniel Som

    Bevor Handorgel, Klarinette und Alphorn die Schweiz eroberten, wurde zu Dudelsack oder Drehleier gesungen und getanzt. Urs Klauser gibt alles, wenn er originalgetreue und spielbare Instrumente dieser Gattungen nachbaut. Zudem ist der Ostschweizer der Kopf des Ensembles Tritonus, das als Pioniere in der Aufführung alter Volksmusik wortwörtlich Geschichte schreibt. Zusammen mit Musiker Daniel Som entführt er das Publikum in andere Sphären.

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  • Arno Camenisch

    Der Bündner Schriftsteller gilt als Shootingstar der Schweizer Literaturszene. Camenischs Geschichten sprühen vor Witz und treffen den Leser mitten ins Herz. Schlitzohrig wie der Schreiber selber sind viele seiner Figuren. Und entsprechend lautet denn auch die Lebensregel des 35jährigen, wenn er auf seinen Erfolg angesprochen wird: «Das ist wie beim Schlitteln: Beine raufnehmen und laufen lassen, sich nicht zu viel darauf einbilden.»

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  • Simone Kermes

    Ihre akkuraten, überdrehten Koloraturen haben die deutsche Sopranistin zu dem gemacht, was sie heute ist: ein Opernstar mit unvergleichlicher Ausstrahlung. Simone Kermes ist weltweit unterwegs, eroberte soeben China und Australien. Jetzt setzt sich «The Crazy Queen of Baroque» bei «Aeschbacher» in den Schnee, um aus ihrem Leben zu erzählen und mit der Singstimme dem Biswind kräftig einzuheizen.

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