Das Herz so weit...

  • Donnerstag, 15. September 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 15. September 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 16. September 2016, 5:35 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 16. September 2016, 14:20 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 18. September 2016, 3:55 Uhr, SRF 1

Wie tönt ein weites Herz? Wie fühlt sich Glück nach einem Biss in eine Baguette an? Welche Speisen lassen den Herzschlag höher schlagen? Kurt Aeschbachers Gäste entführen uns in ihre Herzlandschaften.

Seri Wada, 44, hat der Finanzbranche den Rücken gekehrt und widmet sich fortan seiner Leidenschaft: Er will die besten Baguettes der Welt backen. Markus Biedermann, 61, ist ein innovativer, kreativer Koch, der die Küche in Heimen revolutioniert, damit auch ältere Menschen Spass und Freude beim Essen empfinden können. Isabel Sahli, 20, hat sich als Teenager beim Grillieren schwere Verbrennungen zugezogen. Sie weiss, was es heisst, angestarrt, ausgegrenzt und anders behandelt zu werden, wenn man Brandmale hat. Und: Vadim Repin, 45, ist Weltklassegeiger. Musik ist für ihn von Kindheit an eine grosse Liebesgeschichte.

Beiträge

  • Seri Wada

    hat eine Mission: Er will die besten Baguettes backen, die es gibt. «Eine gute Baguette überlässt die Bühne dem Käse, der Konfitüre, dem Schinken. Gebe es einen Oscar für die Baguette, man müsste sie als beste Nebendarstellerin auszeichnen», schwärmt der 44-jährige Quereinsteiger, der jahrelang in der Finanzbranche gearbeitet hat. Seri Wada ist seiner Intuition gefolgt und backt jede Nacht frische Baguettes, die er seiner Kundschaft in Zürich per Velo zustellt. Foto: (c) Pascal Wettstein

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  • Markus Biedermann

    ist überzeugt: Ein Koch muss in erster Linie ein «Kümmerer» und ein Verführer sein, ein Menschenfreund, der die Lust am Essen weckt und dem Gast sinnliche Momente bereitet. Dies gilt auch für Menschen im Alters-, Pflege- oder Behindertenheim. Biedermann ist ein Pionier, wenn es darum geht, neue Wege in der Esskultur von Heimen zu beschreiten. Mit kreativen Ideen brachte er Menschen wieder zum Essen, die es vorher verweigert hatten. Er fragte nach den Lieblingsspeisen, erfand «Fressjacken», füllte Blumenvasen mit frischem Gemüse oder kochte gleich am Bett der Patientinnen und Patienten.

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  • Isabel Sahli

    erlitt mit 14 Jahren einen schweren Verbrennungsunfall beim Grillieren mit Kollegen. 30 Prozent ihrer Haut waren verletzt. Neun Monate verbrachte sie im Zentrum für brandverletzte Kinder des Kinderspitals Zürich. Bei «Aeschbacher» erzählt sie, wie sie mit ihren Narben umgeht: «Ich will nicht auf diese reduziert werden.» Ihre Maturaarbeit hat sie zum Thema Stigmatisierung, die Menschen mit Hautauffälligkeiten erleben, gemacht. «Schauen, nicht starren», so lautet ihr Rat. Mit weitem Herzen geht die 20-Jährige auf Menschen zu; denn auch mit Narben, fällt ihr das Lachen leicht.

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  • Vadim Repin

    gilt als einer der grössten Geiger der Gegenwart. Yehudi Menuhin sagte über ihn: «Er ist einfach der beste und perfekteste Violinist, den ich jemals hören durfte.» Vadim war gerade einmal fünf Jahre alt, als er Akkordeon lernen wollte. Doch die Plätze in der Musikschule in Nowosibirsk waren ausgebucht, für Violine gab es noch zahlreiche Plätze. «Die Geige wurde mein liebstes Spielzeug. Es war Liebe auf die erste Berührung», sagt der Stargeiger, der seine Begleiterin mit zu «Aeschbacher» in die Labor-Bar bringt. Foto: (c) Gela Megredlidze

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