Fernweh

Kurt Aeschbacher begrüsst zu «Fernweh»: Sänger und Produzent Dodo, Weltenbummlerin Maria-Theresia Zwyssig, Miss Tattoo 2012 und Rockabella Daniela Schmutz und Namibia-Rückkehrer Olga und Cornelius Ohnemus.

Der Sommer hält Einzug, die grossen Ferien stehen an, das Fernweh lockt. Der Hippie-Bus von Sänger und Produzent Dodo steht bereit; Maria-Theresia Zwyssig schwingt sich auf ihr Velo und strampelt fast ein Jahr lang von Spiez bis nach Nepal für ein Wiedersehen mit ihrer Gastfamilie; Miss Tattoo 2012 Daniela «Dänälä» Schmutz fühlt sich als Rockabella und Lastwagenchauffeuse in den 1950er-Jahren und auf den Schweizer Strassen zuhause; vor fast dreissig Jahren packte Olga und Cornelius Ohnemus das Fernweh, und sie fanden auf der Suche nach Sonne, Weite und Freiheit ein Paradies auf Erden in Namibia – bis sie sich vor einem Jahr gezwungen sahen, in die Schweiz zurückzukehren.

Beiträge

  • Maria-Theresia Zwyssig

    fährt als junge Frau über 10‘000 Kilometer quer durch 20 Länder bis nach Nepal. Der einzig verlässliche Partner auf ihrer Asien-Soloreise ist ihr Velo. Die Spiezerin erfüllt sich so einen Wunschtraum und besucht ihre ehemalige Gastfamilie im nepalesischen Pokhara. Das Ziel im fernen Nepal erreicht die junge Abenteuerin nach einem knappen Jahr – um viele Glücksmomente und herzliche Bekanntschaften reicher und stolz, brenzlige Situationen und Unsicherheiten überwunden zu haben.

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  • Daniela «Dänälä» Schmutz

    fährt leidenschaftlich gerne Lastwagen. Mit ihrem 36-Tönner, den sie liebevoll Hägar nennt, donnert sie über die Schweizer Strassen. Privat lässt es die aufgestellte Rockabella nicht minder ruhig angehen: Ihr Körper ist ein Gesamtkunstwerk mit unzähligen Tätowierungen. Als Sujets dürfen weder Elvis noch Johnny Cash noch Trucks oder Totenköpfe nicht fehlen. 2012 wurde sie zur Miss Tattoo gekürt – und war dabei die älteste und kurvigste Teilnehmerin. Selbstverständlich wurde auch dieses Ereignis auf ihrer Haut verewigt: Sie trägt die Krone nun nicht auf dem Kopf, sondern um den Hals.

  • Olga und Cornelius Ohnemus

    wandern 1988 als junge Familie auf der Suche nach Freiheit und Sonne nach Südafrika aus und bauen sich eine Existenz als Bauern auf. In Namibia bewirtschaftet die Familie eine Wildtierfarm, die so gross ist wie der Kanton Schaffhausen. Die Kinder werden zuhause unterrichtet, Familienausflüge mit dem eigenen Flugzeug sind keine Seltenheit. Als sie erfahren, dass ihr Paradies auf Erden vom Staat auf die Enteignungsliste gesetzt wurde, bleibt nur noch die Rückkehr in die Schweiz: von der trockenheissen Farm Nakais zum aargauischen Bauernhof Nassberg.

  • Dodo

    fährt mit seinem Hippie-Bus dem Sommer entgegen. Vom Fernweh kann der in Kenia Geborene ein Liedchen singen: Nach dem Handelsmitteldiplom reist er per Autostopp ein Jahr lang quer durch Afrika und fühlt sich danach reif für die Insel – die Robinson-Insel. Mit seinen Dreadlocks und Reggae-Beats wird er zum gefeierten Star der Fernsehsendung «Expedition Robinson». 16 Jahre später sind die Haare ab, und Dodo ist als Sänger und Produzent eine feste Grösse im Schweizer Musikgeschäft.

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