Ganz oder gar nicht

Kurt Aeschbacher begrüsst Paul Betschart, Coco und Stee, Christoph Keller und Pater Peter Meienberg in der Labor Bar.

Ganz oder gar nicht, sagt sich Paul Betschart, er ist als Werbebotschafter für die Schweiz unterwegs; jetzt erobert er mit seinem Werbe-Kompagnen gar die USA – in Gummistiefeln. Coco und Stee Gfeller wandern aus, um in Hollywood ihren Musikertraum zu leben. Christoph Keller gehört weltweit zu den führenden Schnapsbrennern, obwohl er den Beruf als Quereinsteiger erlernte. Und Pater Peter Meienberg bietet Hilfe an – hinter den Mauern kenyanischer Gefängnisse.

Beiträge

  • Paul Betschart

    gehört mit Sebi Küttel zu den bekanntesten Werbebotschaftern der Schweiz. In den Fernsehspots scheuen die bärtigen Bergler keine Mühe, das Land auf Vordermann zu bringen: Sie putzen Steine, epilieren Bademeister, flicken Pedalos und saugen Schwimmflosse. Und während das heimische Fernsehpublikum noch über die beiden Bergbauern schmunzelt, haben diese bereits Amerika erobert und Las Vegas für sich entdeckt – standesgemäss in Gummistiefeln, Flanellhemd und Wollmütze.

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  • Coco & Stee Gfeller

    Das musikalische Geschwisterduo folgt unbeirrt seinen Herzen: kein Instrument, dem sie nicht Töne entlocken, keine Bühne, auf der sie nicht rocken. Vor zwei Jahren zog es die Mittzwanziger nach Hollywood, wo sie seither ihre Lieder schreiben, an Sounds tüfteln und verrückte Dinge erleben. Um in der Schweiz präsent zu bleiben, veröffentlichen sie fast wöchentlich ein neues Musikvideo im Internet.

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  • Christoph Keller

    Sein Herz brennt für Hochprozentiges. Die Kreationen des bärtigen Süddeutschen werden mit Preisen übersät und von den Medien hochgelobt. Seine Edelobstbrennerei rangiert 2013 in den Ranglisten als zweitbeste der Welt. Umso erstaunlicher ist die Geschichte, weil der Brennmeister vor knapp zehn Jahren nur durch Zufall zu seinem heutigen Beruf kam. Bekannt ist er auch als Buchgestalter und Verleger – und das nicht mit minderem Erfolg.

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  • Peter Meienberg

    Der Benediktinerpater tauschte vor Jahrzenten die Klostermauern mit Gefängnismauern. In Kenyas Hauptstadt Nairobi kümmert sich der Geistliche um Gefangene. Er sieht bei diesen Unglücklichen am Rande der Gesellschaft immer die Menschen. Denn: «Mir ist egal, ob mein Gegenüber ein Christ, ein Moslem oder ein Atheist ist. In erster Linie begegne ich Menschen mit ihren Nöten, Zweifeln und Hoffnungen.»

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