Im Schuss

Zu Gast sind Axel Plambeck mit seinem Reisegepäck, Giusep Collenberg mit seiner Fahrkarten, Marc Schaffer mit Werkzeug und Carl Jenal mit seinen 100 Jahren.

Axel Plambeck sammelt edles Reisegepäck von Menschen die in der Vergangenheit verreisten. Giusep Collenberg hielt die letzte Fahrkarten-Druckmaschine der RhB in Schuss. Mit seiner Pension stirbt das legendäre Kartonbillett aus. Marc Schaffer repariert, was andere wegwerfen. In seinem Repair Café tun ihm andere gleich. Und Carl Jenal ist trotz seiner 100 Jahre gut in Schuss. Der Bauer schaut auf ein bewegtes Leben zurück.

Beiträge

  • Axel Plambeck

    liebt robustes, schönes und edles Reisegepäck – für Menschen im Schuss. Seine Leidenschaft dafür ist so gross, dass er heute 350 Einzelstücke besitzt. Die Sammlung umfasst vom Schrank-, Hut- und Picknick-Koffer über die sperrige Überseetruhe bis hin zum handlichen Kosmetikkoffer alles, was das Herz eines Reisenden begehrt. Der Besitzer selbst reist indes meist mit einem handelsüblichen Rollkoffer.

  • Giusep Collenberg

    hielt die letzte Kartonbillett-Druckmaschine der RhB in Schuss. Ende März 2014 ging er in Pension und mit ihm die 102jährige Edmondsonsche Druckmaschine, die er liebevoll «la dama» nannte. Damit stirbt das alte Kartonbillett als Bezahlmittel auf Schweizer Bahnstrecken aus. Und das Dreamteam des Druckers und seiner alten Dame ist fortan nur noch im Museum zu bestaunen.

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  • Marc Schaffer

    repariert statt fortzuwerfen. Damit schliesst er sich einer weltweiten Bewegung an und führt diese als Vorreiter auch in der Schweiz ein. In seinem Repair Café treffen sich Menschen mit kaputten Gegenständen, trinken einen Kaffee, flicken und gehen im besten Fall mit einem heilen Gerät wieder nach Hause. Schaffer rät: «Nur Mut beim Flicken, denn kaputt ist der Gegenstand bereits.»

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  • Carl Jenal

    ist trotz seinen 100 Lenzen noch gut in Schuss. Der leidenschaftliche Bauer schaut auf ein bewegtes Leben zurück: Als Privatskilehrer im Nobelort St. Moritz hatte er Kontakt zu den Kennedys und der Schwester des Shahs von Persien. Selbst 33 Jahre nach seiner Pension zog es den fleissigen Landwirten täglich zu seinen Kühen und aufs Feld. Jahrelang diente er zudem im Schweizer Geheimdienst P-26.