Intensiv

  • Sonntag, 25. März 2018, 22:20 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 25. März 2018, 22:20 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 26. März 2018, 4:55 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 31. März 2018, 5:35 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 1. April 2018, 4:50 Uhr, SRF 1

Die aktuellen Gäste bringen intensive Geschichten mit: Kurt Aeschbacher begrüsst den Rettungssanitäter und Klohausfahrer Stefan Bauer, die Abschiedsgestalterin Murielle Kälin, den tibetischen Freiheitskämpfer Loten Namling und den Aquafitness-Pionier Matthias Brunner.

Beiträge

  • Loten Namling

    Der imposante Hüne ist einer der aktivsten und bekanntesten tibetischen Musiker und Freiheitskämpfer in Europa und singt die Lieder, die in seinem Heimatland verboten sind. Er gilt als Hausmusiker des Dalai Lama und machte schon mit aussergewöhnlichen Aktionen auf die Situation in Tibet aufmerksam – wie zum Beispiel mit dem Fussmarsch mit einem Sarg von Bern nach Genf zur UNO. Im indischen Exil geboren und aufgewachsen, ist er zeitlebens ein Flüchtling und hat intensive Sehnsucht nach seiner Heimat, die er noch nie betreten durfte.

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  • Murielle Kälin

    Während der Euro-Krise hat sie ihre erfolgreiche Bankkarriere an den Nagel gehängt und arbeitet seither als konfessionslose Abschiedsgestalterin. Sie wollte sich lieber mit dem Tod als mit der Gier auf der Bank beschäftigen. Sie verfasst Abschiedsreden und gestaltet Trauerfeiern, ganz individuell, mal auf dem Campingplatz, an der Strandbar oder in der Brockenstube. «Ich sehe die Kraft und die Heilung, die hinter dem Tod steckt. Es ist intensiv, aber wenn man sich dem stellt, kann man sehr viel fürs Leben gewinnen.»

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  • Stefan Bauer

    Er berichtet von zwei intensiven Jobs, die unterschiedlicher nicht sein können. Zuerst arbeitete er ein Jahr lang als Rettungssanitäter in Saudi-Arabien – wo Tradition mehr zählt als Menschenleben. Ein fesselnder Einblick in die verschlossene Gesellschaft des islamischen Wüstenstaates. Danach beschloss er, nie wieder einen Rettungswagen zu betreten und heuerte in Deutschland bei der Firma Toi Toi und Dixi an – als Klohausfahrer.

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  • Matthias Brunner

    Bei den Aquafitness-Pionieren hat das Schicksal intensiv und tragisch zugeschlagen. Vor zwei Jahren haben sie auf einer Reise durch Südamerika einen hochgefährlichen Virus eingefangen. Er kommt glimpflich davon, seine Ehefrau Edith Locher kämpft jedoch wochenlang auf der Intensivstation des Berner Inselspitals ums Überleben: multiples Organversagen, Koma, Amputationen und schwere Lungen- und Augenschäden. Nun kämpft er Schritt für Schritt für ihre Rückkehr in den Alltag. Das nächste Ziel: mit der Beinprothese aus dem Spital laufen.

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