Ja, das Leben...

Verena Wermuth, Walter Bolinger, Margrith Ettlin und Lucas Fischer sind zu Gast bei Kurt Aeschbacher in der Labor-Bar.

Verena Wermuth verliebte sich in jungen Jahren in einen Scheich und war lange Zeit «die verbotene Frau». Walter Bolinger verlor seine Gattin an die Alzheimerkrankheit; ihren Tod plante sie selbst – mithilfe eines Sterbevereins. Margrith Ettlin behauptet sich in einer Männerdomäne: Sie ist die erste Frau mit einer Schweizer Hochsee-Kapitänslizenz. Und Lucas Fischer ist das Stehaufmännchen der Kunstturner: Trotz Verletzungen und Epilepsieanfällen kämpft er sich immer wieder zurück an die Weltspitze.

Beiträge

  • Verena Wermuth

    erlebte in jungen Jahren ihr «Märchen aus 1001 Nacht». Sie verliebte sich in Scheich Khalid, der vermeintlich einer der Herrscherfamilien der Vereinigten Arabischen Emirate entstammt. Die Beziehung hielt, bis der Scheich der arrangierten Hochzeit mit seiner Cousine nicht mehr entgehen konnte – ohne Ankündigung verschwand Verena aus Khalids Leben. Jetzt, 18 Jahre später, kommt es zum Wiedersehen mit dem Scheich.

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  • Walter Bolinger

    Walter Bolingers Frau bekam im Alter von 61 Jahren die Diagnose Alzheimer. Sie beschloss, mit der Hilfe eines Sterbehilfevereins aus dem Leben zu gehen, wenn sie kurz davor stehe, nicht mehr Herrin ihrer Sinne zu sein. Sie starb vor drei Jahren. Bei «Aeschbacher» erzählt der 66jährige Ingenieur und Berater, wie schwierig es war, einen solchen Entscheid zu fällen, und wo die Chancen einer solchen Entscheidung liegen.

  • Margrith Ettlin

    ist die erste Frau mit einer Schweizer Hochsee-Kapitänslizenz. Die Pfäffikerin ist befugt, Schiffe jeglicher Grösse auf allen Meeren der Welt zu führen, und schaut auf eine 20jährige Erfahrung im Hochseebereich zurück. «Als Frau muss man in diesem Beruf mehr leisten als Männer», ist sich die 43jährige sicher. Und als ob die See nicht genug wäre, erobert Margrith Ettlin nun auch noch die Lüfte – im Helikopter.

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  • Lucas Fischer

    geht einen steinigen Weg an die Weltspitze. Nach dem EM-Silber am Barren ging der Turner als grosser Hoffnungsträger ins Rennen um einen WM-Podestplatz. Und dann kam alles anders: Ein erneuter epileptischer Anfall verunmöglichte ihm seine Teilnahme. Doch das Stehaufmännchen der Kunstturner hangelt sich erneut hoch – getragen von seiner grossen Leidenschaft: dem Gesang.

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