Mit Schwung

  • Sonntag, 22. Oktober 2017, 22:10 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 22. Oktober 2017, 22:10 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 23. Oktober 2017, 3:05 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 28. Oktober 2017, 15:40 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 29. Oktober 2017, 4:20 Uhr, SRF 1

Mit Schwung durchs Leben gehen: die Schwingerinnen Sonia und ihre Schwester Marian Kälin; Jongleur Kaspar Tribelhorn, der auch mal eine Kettensäge durch die Luft wirbeln lässt; Lars Stein, der sich in Aktien «zerstückelte», und Nemo, der Überflieger der Schweizer Musikszene.

Die «Kälin-Sisters» Sonia, 32, und Marian, 29, haben Sägemehl im Blut. Trotz Kreuzbandriss wurde Sonia Kälin zum vierten Mal Schwingerkönigin. Kaspar Tribelhorn, 33, jongliert mit laufender Kettensäge, Axt und Fackeln. Seit fünf Jahren ist er als Strassenkünstler unterwegs. Lars Stein, 38, verkaufte «Aktien» auf sein künftiges Salär und finanzierte sich so sein Wirtschaftsstudium. Und: Nemo, 18, der Überflieger in der Schweizer Musikszene, kann nicht nur rappen und eingängige Pop-Hits schreiben, mit dem neuesten Hit «Du» trifft er mitten ins Herz – eine wunderbar-berührende Liebeserklärung.

Beiträge

  • Sonia und Marian Kälin

    haben schon einige Gegnerinnen im Ring gebodigt. Bereits ihr Vater war ein angesehener Schwinger, und auch der Onkel holte manchen Kranz. Als dann ihr Bruder Benedikt mit Schwingen begann, begleiteten ihn die «grossen» Schwestern und trainierten bald schon selber mit den Buben. Marian war zu Beginn sehr erfolgreich; Sonia kämpfte furchtlos. Sie wollte Schwingerkönigin werden. Heute ist Sonia vierfache Schwingerkönigin und Überfliegerin in der Frauenschwingszene. Zurzeit läuft sie an Krücken. Was in dieser Saison geschah, erzählen die beiden Schwingerinnen bei «Aeschbacher».

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  • Kaspar Tribelhorn

    hat seinen sicheren Job als Elektroningenieur an den Nagel gehängt und ist seiner Leidenschaft gefolgt: Er jongliert mit Fackeln, Bällen, aber auch mit Axt und laufender Kettensäge. Er lässt Tischbomben auf dem Kopf explodieren und zeigt seine Kunst als Strassenkünstler in halb Europa. Zu Beginn seiner Karriere lief das Geschäft eher harzig, doch mittlerweile begeistert er Schulkinder, aber auch Manager mit seinen Jonglierworkshops. Das Spiel mit den Bällen, das mache definitiv glücklich, sagt Tribelhorn.

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  • Lars Stein

    hat sich selber zerstückelt und verkauft: als Aktie. Er war damals 22 und wusste nicht, wie er seinen Traum vom Wirtschaftsstudium an der HSG St. Gallen finanzieren sollte. Geld war nicht vorhanden. Was tut ein Wirtschaftsstudent? Er wendet sein Wissen an: Stein verkaufte sein künftiges Salär an Investoren. Eine schräge Idee, die bald zum Renner wurde. Sein Wissen wandte er als Jungunternehmer erfolgreich auch für andere mittellose Studenten an. 2013 schlitterte er allerdings in ein Burnout. Heute ist er mit viel Schwung wieder unterwegs für die Eidgenossenschaft.

  • Nemo

    hat als selbsternannter «Sing-Sang-Rapper» und Sänger einen kometenhaften Start hingelegt: Im Februar holt er als jüngster Gewinner, mit 17, einen Swiss Music Award. Mit «Himalaya» und «Ke Bock» kreiert er gleich zwei Hits. Mit «Du» und «Usserirdisch» zieht er nun nach. Schon mit drei Jahren spielt Nemo Geige und bessert als Strassenmusikant sein Sackgeld auf. Schlagzeug, Klavier, singen und Texte schreiben kommen bald hinzu. Was den jungen Musiker antreibt und warum er eine Kochlehre im letzten Augenblick sausen liess, erzählt er bei «Aeschbacher».

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