Neben der Spur

  • Donnerstag, 7. April 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 7. April 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 8. April 2016, 5:40 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 8. April 2016, 14:20 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 10. April 2016, 4:25 Uhr, SRF 1

In dieser Ausgabe sind alle Gäste etwas neben der Spur. Kurt Aeschbacher unterhält sich mit dem Holzspielzeughersteller Matthias Etter, der tanzenden Doktorandin Florence Metz, der Filmemacherin Annina Furrer und mit der modebewussten Bäuerin Andrea Müller.

Matthias Etter ist ein Tausendsassa und Chef einer der letzten Schweizer Spielzeugfirmen. Mit Salsa, Hip-Hop und House hat Florence Metz, 29, von der Universität Bern ihre Doktorarbeit zur Gewässerschutzpolitik getanzt und dabei international abgeräumt. Gleich zwei Geschwister der Filmemacherin Annina Furrer haben sich das Leben genommen. Wie geht man als Angehörige mit diesem Trauma um? Und: Andrea Müller steigt locker von den High Heels in die Gummistiefel; zusammen mit ihrem Mann beackert sie neue Geschäftsfelder in der Landwirtschaft.

Beiträge

  • Matthias Etter

    baut seit über 30 Jahren Kugelbahnen aus Schweizer Buchenholz: Cuboro heisst das Spielzeug, welches dreidimensionales Denken fördert. Damit Murmeln durch und über die Holzwürfel kullern, müssen diese passend zusammengebaut werden. Es entstehen Bahnen, Türme oder ganze Häuserlandschaften. Der Chef persönlich hat das Spiel erfunden: ein Tausendsassa, der als Dienstverweigerer in der «Kiste» sass, als Sozialpädagoge für Kinder Spiele entwickelte und als Winzer und Olivenbauer in der Toskana einen Hof führte.

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  • Florence Metz

    hat mit ihrer Video-Tanzperformance «Tanz deine Doktorarbeit» 31 internationale Teams ausgestochen und 2015 den Wettbewerb der Fachzeitschrift «Science», «Dance your Ph. D» gewonnen. Was dahintersteckt und warum es der Politologin an der Universität Bern Spass macht, ihre Forschung einer breiten Öffentlichkeit in Form von Tanz näherzubringen, erzählt die frisch gebackene Doktorin bei «Aeschbacher». Und übrigens: Eine schriftliche Version der Doktorarbeit gibt es natürlich auch, es ist ein Wälzer von über 500 Seiten.

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  • Annina Furrer

    fütterte mit ihren Kindern die Möwen – gleichzeitig sprang ihr Adoptivbruder von einer Brücke, nahm sich das Leben. 18 Jahre zuvor hatte auch ihre jüngere Schwester Suizid begangen. Der tiefe Schock und die traumatischen Erinnerungen an damals brachten die dreifache Mutter und Filmemacherin an ihre Grenzen. Was hat ihre Geschwister dazu getrieben, aus dem Leben zu scheiden? Ab wann rieselte der Sand in das scheinbar intakte Familiengetriebe? Furrer begibt sich in ihrem Film «Dem Himmel zu nah» auf Spurensuche ihrer traumatischen Familiengeschichte.

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  • Andrea Müller

    traf vor 13 Jahren die Liebe ihres Lebens wieder: Christian, einen Bauern, der kurz davorstand, den elterlichen Hof zu übernehmen. Die Liebe «auf den zweiten Blick» war derart gross, dass Andrea ihren Job als Verkaufsleiterin bei einem internationalen Modelabel an den Nagel hängte und heute als diplomierte Bäuerin glücklich ist. Die Familie produziert Kartoffeln im grossen Stil, macht aus Gülle und Mist ihrer Muni Biogas und liefert dadurch Strom für beinahe 300 Haushalte.

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