Pssst!

Kurt Aeschbacher begrüsst Christiane Fimpel und Philipp Binkert, Silvain Guignard, Rouven Krauer und Heinz-Christian Andersohn.

Silentium im Sprachlabor. Christiane Fimpel und Philipp Binkert bastelten und grübelten in aller Stille an ihrem bahnbrechenden Projekt herum und stellen nun mit einer neuen Generation von Druckern dreidimensionale Objekte her. Für das westliche Ohr ziemlich schräg tönen die japanischen Lauten-Rezitationen von Silvain Guignard. Pferdeflüsterer Rouven Krauer zähmt in Kürze auch den wildesten Mustang. Und Heinz-Christian Andersohn macht um jede Steckdose einen weiten Bogen.

Beiträge

  • Christiane Fimpel und Philipp Binkert

    rufen die moderne Revolution aus. Die beiden Tüftler haben sich zum Ziel gesetzt, die 3D-Drucktechnologie jedermann zugänglich zu machen. Nach jahrelangem Tüfteln in einem Kelleratelier betreibt das Paar heute ein 3D-Copy-Center in Zürich; das schweizweit erste dieser Art. Dort wird vom Designobjekt über das Architekturmodell bis zum Schuhabsatz oder Spielzeugauto fast alles formschön kopiert oder neu produziert.

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  • Silvain Guignard

    wanderte vor 30 Jahren nach Japan aus, um für sich ein uraltes japanisches Lauteninstrument – die Biwa – zu entdecken. Der Schweizer Musikwissenschaftler, mit grosser Vorliebe für Chopin und dessen Werke, lernte die Erzählkunst der Biwa und gilt heute als einer der renommiertesten Spieler dieses Saiteninstrumentes. Zudem bringt er mit seinem Wirken dem japanischen Volk einen Teil der eigenen Tradition zurück.

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  • Rouven Krauer

    ist weltweit ein gefragter Pferdeflüsterer. Der 34jährige kommuniziert in einer gewaltfreien, den Tieren verständlichen Körpersprache und erzielt damit beste Erfolge. In nur gerade 90 Tagen schafft es Krauer, einen Mustang, der kaum Begegnungen mit Menschen hatte, zu einem reitbaren Pferd zu schulen, das nicht mehr scheut und sich vom Reiter sattelfest führen lässt. Rouven Krauer wendet dabei die Methoden des berühmten Pferdeflüsteres Monty Roberts an.

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  • Heinz-Christian Andersohn

    meidet die Steckdose, flüchtet vor fast jeder Technik. Auto, Fernseher, Staubsauger, Kühlschrank oder Kochherd: um all diese Annehmlichkeiten macht er einen grossen Bogen. Stattdessen isst der Vegetarier Rohkost, die er im eigenen Garten anpflanzt. Und er hat ein grosses Faible für Verse. 700 Gedichte hat er bis heute auswendig gelernt – bei «Aeschbacher» liefert er eine Probe davon ab.