Spuren der Zeit

  • Donnerstag, 24. März 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 24. März 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 25. März 2016, 5:40 Uhr, SRF 1

Der Autor Diccon Bewes, die Bewegungspädagogin Rita Mäder-Kempf, der Meisteruhrmacher Beat Haldimann und der Modedesigner Bernie Mayr sprechen sie mit Kurt Aeschbacher in der Labor-Bar über deren Spuren der Zeit.

Der Autor Diccon Bewes und seine besonderen Landkarten – eine magische Zeitreise durch die Schweizer Geschichte. Die Bewegungspädagogin Rita Mäder-Kempf, 82, blickt auf ihr Leben zurück und zeigt, wie man sich im hohen Alter noch entfaltet. Der Meisteruhrmacher Beat Haldimann tickt anders – er baut Uhren, welche die Zeit gar nicht anzeigen. Und der Modedesigner Bernie Mayr hat Unglaubliches erlebt – er wurde vor 40 Jahren entführt und gefoltert.

Beiträge

  • Diccon Bewes

    Kein Brite kennt die Schweiz so gut wie der Schriftsteller Diccon Bewes, der seine Wahlheimat liebevoll und klischeefrei unter die Lupe nimmt. Für sein neuestes Werk stöberte er in Archiven und stellte 80 historische Landkarten zusammen, die ein überraschendes Bild des Landes abgeben und die Betrachter auf eine Zeitreise mitnehmen – von der allerersten Darstellung der Eidgenossenschaft bis zur Vision einer Gross-Schweiz mit 40 Kantonen.

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  • Rita Mäder-Kempf

    Im Dokumentarfilm «Falten», einer Auseinandersetzung mit dem Älterwerden, blickt die 82-jährige Bewegungspädagogin zusammen mit fünf anderen Protagonisten zurück auf ein Leben voller Glück, Leiden, Genuss und Verzicht. Sie nimmt das Publikum ein Stück mit auf ihren Lebensweg und schildert, wie es sich anfühlt, alt zu sein, und warum es sich denn lohnt, alt zu werden und jeden Tag zu geniessen.

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  • Beat Haldimann

    Das Ausnahmetalent hat den «Nobelpreis» der Uhrmacherbranche, den Prix Gaïa, gewonnen und gehört zu den Besten seiner Branche weltweit. In seiner Villa in Thun fertigt er jedes kleinste Teil von Hand und schafft ästhetische und technische Kunstwerke, die in die ganze Welt verkauft werden. Seine Uhren sind ein Wunder an Präzision – dabei ist die Zeit für ihn nur Nebensache: Wichtiger sei es, die Gegenwart zu leben, nicht die Sekunde davor oder danach.

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  • Bernie Mayr

    Der Zürcher Modedesigner reiste vor über vierzig Jahren als Rucksacktourist durch den Libanon. Terroristen der Palästinensischen Befreiungsorganisation hielten ihn für einen israelischen Spion und entführten ihn. Er wurde während der Gefangenschaft immer wieder stundenlang verhört und gefoltert und musste unerträgliche körperliche und seelische Qualen durchstehen. Nach zwei Monaten kam die überraschende Befreiung, ein Tag, den er jedes Jahr wie einen Geburtstag feiert.

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