Stilvoll

  • Donnerstag, 22. September 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 22. September 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 23. September 2016, 5:35 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 23. September 2016, 14:20 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 25. September 2016, 4:25 Uhr, SRF 1

Kurt Aeschbachers Gäste machen es mit Stil.

Gepflegte Manieren zu Tisch oder eine adäquate Begrüssung nach Protokoll? Viviane Néri vom Institut Villa Pierrefeu weiss, was sich gehört. Fragil mit Stil: Glasbläser und Churer Stadtoriginal Muja alias Fred Meyer hat auch mit 79 Jahren immer wieder Ideen für seine Designs. Sie komponiert Bilder und erreicht damit Hunderttausende in der virtuellen Welt: Die Bündnerin Martina Bisaz bloggt auf Instagram. Und – vom Privatbankier zum Mäzen: Konrad Hummler investiert Millionen in das Musikerbe Johann Sebastian Bachs.

Beiträge

  • Fred Meyer alias Muja

    ist in Chur stadtbekannt. Seit Jahrzehnten erheitert und verblüfft er Gross und Klein mit seinen Glaskreationen. «Nur Väseli und Gläsli, damit überlebt man nicht», weiss der gelernte Koch, der sich das Handwerk mit Hartglas selbst beigebracht hat. Gar gläserne Kuhglocken designt der unermüdliche Erfinder. Auch mit 79 kommen ihm die Ideen immer noch zugeflogen. Am liebsten sind ihm jene, die mit einem Augenzwinkern zum Nachdenken oder Schmunzeln anregen.

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  • Martina Bisaz

    reist mit dem Oldtimerbus durch die Schweiz und fotografiert dabei. Über 200‘000 Menschen folgen der Bündnerin auf der Social-Media-App Instagram und kommentieren ihre Bilder: Berge, Seen oder Schmetterlinge, die sich auf ihrem Finger ausruhen – Schnappschüsse, die keine sind. Denn die 35-Jährige investiert Stunden für das perfekte Foto, schleppt ihre Kamera mit Stativ auf die entferntesten Hügel. Die Mühe zahlt sich aus: Bisaz hat ihre Teilzeitstelle bei der Kantonsarchäologie gekündigt und will zukünftig von ihrem Instagram-Erfolg leben.

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  • Konrad Hummler

    gilt als Querdenker, Saftwurzel und Charakterkopf. Man nannte ihn den «lautesten Bankier der Schweiz», ehe er es als Teilhaber einer Privatbank mit der US-Justiz zu tun bekam. Heute schlägt er andere Töne an: Der Hobbygeiger will das gesamte Vokalwerk des Barockkomponisten Johann Sebastian Bach aufführen – das sind nicht weniger als 250 Kantaten. In das auf 25 Jahre ausgelegte Kulturprojekt investiert er mehrere Millionen Franken. Die Musik und das Musische haben es ihm angetan: Er schreibt leidenschaftlich gern – am liebsten bissig-pointierte Kommentare über das wirtschaftliche Zeitgeschehen.

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  • Viviane Néri

    weiss, was sich gehört. In ihrer Finishing School geniesst man neben einer wunderbaren Aussicht auch Unterricht in gutem Benehmen. Auf dem Stundenplan stehen Lektionen wie «Kleider: Proportion und Stil» oder «Tischdecken: Standards und Variationen». Die Schülerschaft bildet sich bei Madame Néri in internationaler Etikette und Protokoll weiter. Gute Manieren sind in gehobenen Kreisen ein Muss, auch wenn sie sich im Laufe der Zeit verändert haben: «Man soll nicht stur auf Traditionen beharren, aber es ist wichtig, sie zu kennen», weiss die 73-jährige Leiterin des Instituts Villa Pierrefeu.

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