Wie geschmiert

Wie geschmiert läuft es diesen Gästen: ESC-Gewinnerin Conchita Wurst, Elektro-Ingenieur Thomas Wieland, Seifenmuseumsleiter Vasco Hebel und Ex-Cheffahnder Fredi Hafner

Eine grazile Erscheinung, eine sonore Stimme, ein fragiles Gesicht und mitten drin Barthaare: Conchita Wurst ist unumstritten eine Botschafterin fürs Anderssein. Thomas Wielands Sportgeräte machen Mais – Polentamais. In seinem Fitnessstudio entsteht neben Muskelkraft auch Rapsölsaft. Mit Schmierfinken kann dieser junge Mann gar nichts anfangen: Mit erst elf Jahren ist Vasco Hebel stolzer Direktor des Seifenmuseums St. Gallen. Fredi Hafner ist mit den Schurken aus dem Milieu auf Du und Du. Über 10‘000 Straftäter hat der ehemalige Cheffahnder hinter Schloss und Riegel gebracht.

Beiträge

  • Thomas Wieland

    Seine Mühlen mahlen wie geschmiert. Sie werden von traninigswütigen Sportlern angetrieben. Und so kommt es, dass sein Fitnessstudio eine Produktionshalle für Polentamais und Rapsöl ist. Der Tüftler will mit seiner Entwicklung helfen den Bezug zur Nahrung wieder herzustellen. Er selbst hauste zwei Jahre in einem mongolischen Jurtezelt, bevor er sein Zuhause auf einem Bauernhof fand.

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  • Vasco Hebel

    macht allen Schmierfinken den Garaus. Mit erst elf Jahren ist der Ostschweizer stolzer Leiter des ersten und einzigen Seifenmuseums der Schweiz. Seine Sammelwut für Toiletten-, Kern- und Hotelseifen ist bereits so weit fortgeschritten, dass er seine Schätze längst nicht mehr nur in seinem Kinderzimmer ausstellen kann. Der Fünftklässler plant daher schon bald einen Standortwechsel seines Museums – schliesslich sollen ja auch seine eigenproduzierten Seifen ein Plätzchen finden.

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  • Fredi Hafner

    verhaftete über 10’000 «Glünggi». Der pensionierte Cheffahnder der «Schmier» sah in seiner Amtszeit über 500 Leichen, schaute mehrfach in den Lauf von Pistolen und glaubt trotzdem noch an das Gute im Menschen. «Sonst hätte ich diesen Beruf nicht machen können», meint der «Schimanski von Zürich». Diesen Titel trägt er seit einer filmreifen Verhaftung eines Doppelmörders.

  • Conchita Wurst

    hat mit ihrem Sieg am Eurovision Song Contest eine Welle von Emotionen ausgelöst. «Rise like a Phoenix» sang sie und ist damit gleich selber in den Olymp der medialen Aufmerksamkeit aufgestiegen. Nicht nur ihre Stimme ist einzigartig, auch ihr Aussehen ist es. Die Dame mit Bart will mit ihrer Gesichtsbehaarung ein Zeichen setzen und propagiert mehr Liebe, Respekt und Toleranz. «Aussehen, Geschlecht und Herkunft sind nämlich völlig WURST, wenn es um die Würde und Freiheit des Einzelnen geht.»

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