Zukunftsmusik

Zukunftsmusik mit: Futurist Gerd Leonhard, Chefkoch Rebecca Clopath, Graffitikünstler Fabian Florin und Stimmwunder Äneas Humm.

Gerd Leonhard blickt mit Kurt Aeschbacher ins Jahr 2019 und erklärt, warum es bald Berufe wie Privatsphäre-Manager und Offline-Therapeut geben wird. Rebecca Clopath gehört die Zukunft in der Küche: Kaum ein anderes Schweizer Talent schwingt den Kochlöffel so frech und pointiert wie sie. Fabian Florin schien die Zukunft lange Zeit verwehrt: Der heute erfolgreiche Graffitikünstler war jahrelang dem Drogensumpf verfallen. Musik in den Ohren mit Bariton Äneas Humm: Der 19-jährige Wädenswiler ist ein Stimmwunder von morgen.

Beiträge

  • Gerd Leonhard

    weiss heute schon, was morgen ist. Scharfe Beobachtungen und genaue Analysen lassen den Futuristen fünf Jahre in die Zukunft blicken. Die Welt digitalisiert sich, die Menschen rücken immer näher zusammen und vernetzen sich. Nach Gerd Leonhards Meinung sollte man jedoch nicht die Frage nach der technischen Machbarkeit stellen, sondern sich mit Ethik und Moral auseinandersetzen. Wenn die persönlichen Daten zunehmend wichtig wie Erdöl werden, wundert es ihn nicht, wenn die Menschen bald schon Beratung durch Offline-Therapeuten und Privatsphäre-Manager benötigen.

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  • Rebecca Clopath

    ist ein Wirbelwind in der Küche. Die aufstrebende Bündnerin wurde bereits mit 25 Jahren Chefkoch und ist mit der Naturküche bestens vertraut. Mit ihrem Anspruch an eine ganzheitliche Verarbeitung von Lebensmitteln zaubert sie ganz selbstverständlich neue Kreationen auf die Teller. In der Labor-Bar demonstriert sie, weshalb sie beim Apfelbaum nicht nur die Frucht pflückt, sondern auch Blätter und Stamm für kulinarische Höhenflüge zum Einsatz bringt.

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  • Fabian Florin

    war jahrelang dem Drogensumpf verfallen. Was harmlos begann, schien nie enden zu wollen. Der tägliche Kampf gegen die Sucht und die quälende Suche nach dem nächsten Schuss trieben ihn immer weiter ins Elend: Dealerei, Diebstahl, Hehlerei. Eine Langzeittherapie brachte den heute 32-Jährigen mit südkoreanischen Wurzeln zurück ins Leben – in ein neues, selbständiges und erfülltes Leben, das er um keinen Preis gegen seine grauen Jahre in den Gassen von Chur eintauschen will.

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  • Äneas Humm

    setzte schon früh alles auf eine Karte: Der 19-Jährige wusste bereits als Kind, dass er einmal als Sänger auf der Bühne stehen würde. Ambitionen und Talent sind in seiner Person vereinigt – die Basis für manch eine internationale Karriere. Der Bariton studiert Gesang in Bremen und gibt Konzerte in ganz Europa und den USA. Bevor sein Terminkalender gänzlich überquillt, lässt er seine Zukunftsmusik in der Labor-Bar erklingen.

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