Abstimmungs-Arena: «Buchpreisbindung»

Am 11. März stimmt die Schweiz über die Buchpreisbindung ab. Das heisst, das Volk soll festlegen, ob der Buchpreis weiterhin dem Markt überlassen wird oder ob er wieder festgesetzt werden soll. Gegner und Befürworter prophezeien in der Arena völlig andere Szenarien für den Schweizer Buchmarkt.

Der Schweizer Büchermarkt soll gestärkt werden. So will es das Parlament. Deshalb hat es wieder feste Buchpreise beschlossen. Andernfalls sei das Buch als Kulturgut in Gefahr.

Dagegen haben die bürgerlichen Jungparteien das Referendum ergriffen. Das Gesetz führe zu einer Überteuerung und treibe die Konsumenten in die Arme der Internetanbieter und ins grenznahe Ausland.

Wird die Schweiz zur literarischen Hochpreisinsel, wie die Gegner erklären? Oder verliert sie an Kultur, wie die Befürworter befürchten? Wer hat Recht?

In der «Arena» diskutieren:

Auf der Pro-Seite:

Auf der Contra-Seite: